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Festivalverbund "Feuer & Wasser" Live in den Fabrikskes, Veranstaltung 29.06.2013 in Balve Wocklum

Von freundlichen Drachen, klingendem Stahl und feuriger Akrobatik

Seit der Wiedereröffnung 2006 veranstaltet der Märkische Kreis in und um die alte Hochofenanlage in Balve jährlich das Kulturfestival „Luise heizt ein“. Am Samstag, 29. Juni 2013 ab 17 Uhr wurden die Besucher eingeladen, die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Eisen und Stahl neu zu entdecken. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Festivalverbundes „Feuer & Wasser – Live in den Fabrikskes“ statt und wurde über die Regionale Kulturpolitik des Ministeriums für Familie, Kin-der, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW finanziell gefördert.

Luise 2013 Foto Niclas Waldheim_klein

Die diesjährige Veranstaltung an der Luisenhütte war trotz des wechselhaften Wetters ein voller Erfolg. Mehr als 1.800 Besucher konnten wieder einmal viel in und an der alten Hochofenanlage in Balve-Wocklum erleben.

Mit der künstlerischen Umsetzung des Grundthemas „Spiel der Elemente“ beschäftigen sich „Stahl Fatal“, „Marshall Cooper“, „PanTao“ und „Aerial Fire“ und ernteten für ihre mitreißenden Auftritte viel Applaus vom Publikum. Besonders „Stahl Fatal“ wurde erst nach einer lautstark eingeforderten Zugabe von der Bühne entlassen. Ihr Auftritt, bei dem allerlei Metall, Schrott und Feuer zu einer großartigen Percussion-Show fusionierten war nur einer der vielen Highlights des Tages.

Viele Kinder nutzten das museumspädagogische Angebot im „Forschungsgarten“ und experimentierten mit Feuer, Wasser und Luft. Einblicke in die harte Arbeit in der Luisenhütte im 18. Jahrhundert boten Mitglieder des „Historischen Spiels Schwerte“, die sich als Platzknecht, Hüttenmeister und Tagelöhner unter der strengen Aufsicht ihrer „Chefin“ abrackern mussten.

In den Abendstunden begann die Luisenhütte tatsächlich zu glühen – eine aufwendige Lichtinstallation tauchte das Gebäude in rot-gelbes Licht. Die Akrobatik am Vertikaltuch mit Feuershow von „Aerial Fire“ setzte einen fulminanten Schlusspunkt für diese rundum gelungene Veranstaltung des Märkischen Kreises.

Foto: Niclas Waldheim/Märkischer Kreis