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Neue Eisenstraßenbeschilderung im Kreis Altenkirchen

Malberg. Seit gestern (05.04.2016) ist es nun amtlich: Der Barbaraturm ist jetzt ganz offiziell - quasi mit Brief und Siegel - Ausgangspunkt zu den rund 60 Erlebnisorten entlang der Eisenstraße Südwestfalen und damit auch dem Regionalprojekt „WasserEisenLand - Industriekultur in Südwestfalen“ angegliedert. Direkt am Turm an der K 122 zwischen Malberg und Steinebach überreichte gestern Katrin Stein (Kreuztal) von der Eisenstraßen-Projektleitung die Infotafel als offizielles Aushängeschild an Petra Stockschläder vom Touristikbüro der Verbandsgemeinde Gebhardshain.

Der Barbaraturm bei Malberg ist jetzt offizieller Ausgangspunkt und Erlebnisort der Eisenstraße Südwestfalen. Am 5. April 2016 überreichte Katrin Stein (links) von der Projektleitung die Infotafel an Petra Stockschläder vom Touristikbüro der Verbandsgemeinde Gebhardshain. (Foto: Joachim Weger)
Der Barbaraturm bei Malberg ist jetzt offizieller Ausgangspunkt und Erlebnisort der Eisenstraße Südwestfalen. Am 5. April 2016 überreichte Katrin Stein (links) von der Projektleitung die Infotafel an Petra Stockschläder vom Touristikbüro der Verbandsgemeinde Gebhardshain. (Foto: Joachim Weger)

„Eine Straße bewegt“, besagt die Beschreibung, in der bereits das Bergbaumuseum in Sassenroth sowie das Besucherbergwerk Grube Bindweide in Steinebach als Vertreter des Kreises Altenkirchen enthalten sind. Gleich in der Nachbarschaft des AK-Landes sind Stationen in Neunkirchen, Burbach, Wilnsdorf, Siegen, Freudenberg, Wenden, Kreuztal und Hilchenbach angebunden. Die touristische Kulturroute führt bis in den Bereich Altena, Iserlohn, Ennepetal und Hagen. Eine Faltkarte präsentiert zudem alle Ausflugstipps zur Gewerbe- und Industriegeschichte von Siegerland, Wittgenstein und dem nördlichen Kreis Altenkirchen. Dass der Barbaraturm als bergmännisches Wahrzeichen  des Gebhardshainer Landes prima ins Konzept der Eisenstraße passt, wird beim Besteigen des 22 Meter hohen Eisenriesen deutlich: Nach 96 Treppenstufen öffnet sich dem Besucher eine Fernsicht bis weit ins Siegerland und sogar über die Grenzen der Region. Von einer grenzenlosen Zusammenarbeit ist  die Rede im Kompetenznetzwerk WasserEisenLand, das vom NRW-Bauministerium gefördert wird.  Auch Berno Neuhoff von der Regional- und Kreisentwicklung in Altenkirchen sieht die Eisenstraße als grenzübergreifendes Projekt: „Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen der rheinland-pfälzischen Tourismusregion Geopark Westerwald-Lahn-Taunus und der südwestfälischen Industriekultur!“ Joachim Weger