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Südwestfälische Industriekultur auf einen Blick: Erste Maßnahmen vorgestellt – 14.05.2013

Eisenverhüttung, Drahtproduktion, Haubergwirtschaft: Mit dem Regionale-Projekt „WasserEisenLand“ wird die Industriegeschichte Südwestfalens erlebbar gemacht.

Hierfür sollen Technikdenkmäler, Museen und Bergwerke der Region stärker und vor allem einheitlich vermarktet werden und mehr Besucher anziehen. Der Verein „WasserEisenLand“ hat jetzt erstmals vorgestellt, mit welchen Maßnahmen dies geschehen wird.

Informationen und Lektüre für mehrere Stunden: Die neue Faltkarte, die Vereinsvorsitzender Stephan Sensen in Iserlohn präsentierte, hat es in sich. Aufgeklappt bietet sie einen umfassenden Überblick über die touristisch interessanten industriekulturellen Standorte der Region – vom Grünsandsteinmuseum in Soest über das Sauerländer Besucherbergwerk in Bestwig-Ramsbeck, das Deutsche Drahtmuseum in Altena bis hin zum Förderturm Grube Grimberg in Wilnsdorf.

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Zu jedem Museum oder Denkmal gibt es weitergehende Informationen wie Öffnungszeiten, spezielle Programme für Kinder und Jugendliche sowie angrenzende Wander- und Radwege und weitere Tipps. „Die Karte ist eine hervorragende Planungsgrundlage für Ausflüge, weil sie alle wichtigen Informationen zu den Technik-Erlebnissen in Südwestfalen zusammenfasst. Auf Westentaschenformat gefaltet kann man sie unterwegs bequem mitnehmen“, sagt Stephan Sensen.

Neben dieser Übersichtskarte für ganz Südwestfalen ist auch noch eine Infokarte zur Industriekultur in Siegerland-Wittgenstein erschienen. Sie gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die Industriedenkmäler, -museen und -wanderwege, die in Deutschlands ältestem Eisenerzbergbau- und Verhüttungsrevier zu finden sind.

Die „Eisenstraße“ ( www.eisenstrasse-suedwestfalen.de ) ist ein Schwerpunkt des Regionale-Projekts, mit dem die engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen dem Siegerland und dem Sauerland seit dem 17. Jahrhundert gezeigt werden. Für dieses Vorhaben ist eine neue Broschüre aufgelegt worden, die die Erlebnisorte entlang der historisch verbürgten Handelsstraße vorstellt.

Weitere Informationsmaterialien hat der WasserEisenLand e.V. bereits in Planung. So wird derzeit an einem Taschenbuch gearbeitet, das als Erlebnis-Führer angelegt ist und die alten Industriestandorte der Region in den Fokus rückt. Auch zur Eisenstraße Südwestfalen wird es weitere Publikationen geben. Sie sollen z. B. Märchen und Sagen rund um den Bergbau und die Eisengewinnung, aber auch markante Unternehmerpersönlichkeiten vorstellen.

Gefördert wird das Projekt bis Ende 2015. Der WasserEisenLand e.V. hatte sich bislang in seiner Arbeit auf die industriekulturellen Standorte im Märkischen Sauerland konzentriert. Mit Hilfe der Regionale war jetzt eine Ausdehnung auf die gesamte Region Südwestfalen sowie Hagen, den Ennepe-Ruhr-Kreis und den Kreis Altenkirchen möglich. „WasserEisenLand“ ist ein wahrlich verbindendes Vorhaben, mit dem die ehrenamtliche Arbeit des Vereins und der vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort unterstützt wird. Südwestfalen ist nicht nur aktuell die Industrieregion Nummer 3 in Deutschland, sondern besitzt auch eine lange wirtschaftliche Tradition, die bis zu den Kelten zurückreicht“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Die neuen Karten und Broschüren sind ab sofort kostenlos erhältlich beim Stadtmuseum Iserlohn, im Museum Barendorf, auf der Burg Altena, im Deutschen Drahtmuseum, in der Luisenhütte Wocklum, im Museum Wendener Hütte, im DampfLandLeute Museum Eslohe, bei der Südwestfalen Agentur, beim Sauerlandtourismus und auf dieser Homepage. Nach und nach sollen sie zudem an allen 46 Orten der Übersichtskarte ausliegen und außerdem beim Sauerland-Tourismus und den anderen touristischen Verbänden in Südwestfalen angefordert werden können.