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Geheimtipps*

Kleine Museen und Technikdenkmäler zur Industriegeschichte in Südwestfalen

Die Ausflugsziele haben allerdings teilweise eingeschränkte Öffnungszeiten, öffnen aber gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen.

Abela Heilstollen Bad Fredeburg

Der ehemalige Schieferstollen in Bad Fredeburg mitten im Herzen von Mutter Erde heißt Urlauber, Kurgäste und Wellnessbegeisterte herzlich willkommen. Der Abela Heilstollen entstand im Jahre 1998 in einem Stollen der Schiefergrube Felicitas, einem Betriebsteil der Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG. Der Name Felicitas bedeutet, aus dem Lateinischen übersetzt, die Glückliche oder Glück bringende. In dem Stollen finden Menschen ein wohltuendes Klima in Form eines Mikroklimas vor.

Achenbachsche Scheunengruppe

Nach der Freudenberger Feuersbrunst von 1666 durften die brennbaren Vorräte an Holz, Stroh und Heu nicht mehr in der Nähe der Wohnhäuser gelagert werden. Deshalb wurden, auf Anordnung des Landesherrn, große Scheunengruppen außerhalb des Fleckens errichtet. Die Achenbachsche Scheunengruppe erinnert an den ursprünglich bäuerlichen Charakter der mittelalterlichen Stadt. Im Gefolge der Industrialisierung wurden Land- und Haubergswirtschaft im Nebenerwerb betrieben. Viele Männer arbeiteten in benachbarten Bergbaubetrieben, vor allem in der Gosenbacher Grube Storch und Schöneberg.

Ahauser Stausee

Der Ahauser Stausee ist ein Stausee auf dem Gebiet der Stadt Attendorn sowie der Gemeinde Finnentrop und gehört heute dem Ruhrverband.

Alte Brüderstraße (in Freudenberg)

Die alte Brüderstraße war ein Fernhandelsweg, der von Köln kommend im heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein über Freudenberg bzw. Siegen in Richtung Marburg führte. Sie war die wichtigste Verbindung zwischen Rheinland und Hessen und folgte den Pfaden, welche zur Zeit der fränkischen Besiedlung in den Höhenlagen entstanden waren, denn die Täler waren damals sumpfig und kaum passierbar. Die Höhenwege hingegen hatten durch das Hanggefälle eine natürliche Entwässerung.

Alte Kornmühle Ramsbeck

Drei Mahlstände und mittelalterliche Technik. Die Ramsbecker Mühle wurde wahrscheinlich "zur Wende des 17. Jahrhunderts" gebaut. Die Mühle besitzt als einzige noch erhaltene Mühle in Nordrhein-Westfalen drei Mahlstände und eine mittelalterliche Technik. 1983 wurde die Alte Kornmühle in Ramsbeck unter Denkmalschutz gestellt. Mit ihren drei Mühlrädern und dem noch gut erhalten Mahlstand, der in seinen wesentlichen Teilen restauriert werden kann, ist sie ein besonders schützenwertes und einmaliges Kulturgut in NRW.

Alte Mühle - Frettermühle

Diese seit mehr als 600 Jahren bestehende Getreidemühle, seit über 200 Jahren in Familienbesitz, war bis 1983 noch in Betrieb und ist mit ihrer vollständigen maschinellen Ausstattung erhalten. Unser Cafestübchen in der historischen Wassermühle öffnet ab nunmehr NICHT mehr regelmäßig an allen Sonn- und Feiertagen ihre Pforten. Die Alte Mühle kann aber weiter, von Gruppen ab 20 Personen und bei frühzeitiger Voranmeldung, besichtigt werden. Nach einer ausführlichen Mühlenführung bewirten wir die Gruppen anschließend gerne mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Alte Mühle Cobbenrode

In einem kleinen Museumsraum kann man sich das Handwerkszeug, das der Müller früher zum Ausüben seines Berufes benötigte, genau betrachten.Bei der Wassermühle in Cobbenrode handelt es sich um eine Getreidemühle, deren Ursprung im 17./18. Jahrhundert liegt.

Alte Mühle Niederbergheim

Der Bau der romantischen Mahlmühle am Ortseingang von Niederbergheim wurde im Jahre 1551 vom Kölner Erzbischof veranlasst und ging 1590 an den Deutschen Ritterorden zu Mülheim. Familie Bockum-Dolffs erwarb sie zu einem nicht überlieferten Zeitpunkt, ließ sie 1787 mit neuester Technik ausstatten und schloss eine Sägemühle an, die bis 1972 arbeitete.

Alter Bahnhof Hützemert

Der Alte Bahnhof Hützemert ist eine ideale Station für einen Aufenthalt auf Ihrem Weg zwischen Rheinland und Westfalen. Während der Öffnungszeiten können Sie sich dort bei Kaffee, Kuchen und anderen Getränken stärken. Informieren Sich sich auch über Veranstaltungen im Alten Bahnhof Hützemert.

Alter Flecken / Historischer Stadtkern Freudenberg

Eine der sehenswertesten Altstädte Südwestfalens und beliebtes Fotomotiv - der „Alte Flecken" in Freudenberg ist einer der baugeschichtlich bedeutendsten Stadtkerne Westfalens und als Baudenkmal international anerkannt. Im Jahre 1389 wird erstmals die Burg Freudenberg (Schloss genannt) erwähnt. Die Reste eines Nebengebäudes fand man 2002 bei Bauarbeiten. Östlich der Burg entstand auf einer Terrasse innerhalb der Mauern eine kleine Burgmannssiedlung. Den Bewohnern wurden im Jahre 1456 die Rechte eines Fleckens (stadtähnliche Rechte wie Dienstfreiheit und Marktrecht) vom damaligen Landesherrn bestätigt.

Altes Wärterhaus - Café-Restaurant

Das Café-Restaurant 'Altes Wärterhaus' im ehemaligen Stauwärterhaus an der Breitenbachtalsperre bietet - nicht nur für die vielen sportlich aktiven Besucher - eine attraktive Einkehrmöglichkeit. Es ist auch geeignet für private Feiern, Firmenveranstaltung oder Aufenthalt in gemütlicher Atmosphäre.

Aquädukt Kirchhundem

Der Bau des Aquäduktes wurde erforderlich, als in den Jahren 1907 bis 1914 die Bahnlinie von Altenhundem nach Birkelbach als eine wichtige Nebenstrecke zur 1861 eröffneten Ruhr-Sieg-Bahn errichtet wurde und es galt, das Problem des Kreuzungspunktes von Bahnstrecke und Krenkelsbach zu lösen.

Arbeitersiedlung Lüdenscheid

Die Siedlung besteht aus zwei parallelen Häuserzeilen, die an einem nahezu quadratischen Hofraum aufgereiht sind. Die in der Gründerzeit entstandenen Bauten weisen schlichte und strenge Formen auf. Die Siedlung ist ein Beleg für die Wohnverhältnisse der Arbeiterschaft jener Zeit, die sich um Verbesserungen der Wohnmisere in den Altstadtkernen bemühte.

Arbeitersiedlung Werdohler Straße Altena

Die am südlichen Ortsausgang gelegene lange Reihe von 14 Arbeiterhäusern in der Lindenstraße ist städtebaulich eindrucksvoll. Sie entstanden nach um 1870 nach einem einheitlichem Plan in langer Reihe.

Ausstellung für historische Büro-Technik

Sammlung von Büromaschinen aller Art, die die Arbeit in den Kontoren und Verwaltungen vom 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Computertechnik dokumentieren. Der Besucher erhält einen Überblick über 100 Jahre Büro-Geschichte in Form von Maschinen, Zubehör und den entsprechenden Möbeln.

Backhäuser in Burbach

Bis heute wird in vielen Orten der Gemeinde Burbach von den Heimatvereinen die alte Tradition des gemeinsamen Backens in einem Backhaus, dem „Backes“ gepflegt und so die dörflichen Gebräuche in Erinnerung gehalten. Traditionell bildeten immer 8-15 Familien eine Backesgemeinschaft. Traditionelle Backhäuser gibt es in Burbach, Holzhausen, Lützeln, Nieder- und Oberdresselndorf und Wahlbach.

Bahnbrücke über die Lenne (Ohle)

Ein Plettenberger Brücken-Schmuckstück ist die denkmalgeschützte Fischbauchbrücke aus dem Jahr 1914. Die Brücke ist Teil der - 1969 aufgegebenen - Strecke Plettenberg-Herscheid, die ursprünglich bis Lüdenscheid verlängert werden sollte. An die Stahlfachwerk-Konstruktion schließt sich südlich ein ca. 110 m langer Erddamm und eine dreibogige Brücke - der 'Bommecke-Viadukt' - an.

Bahnhof Iserlohn-Letmathe

Der Bau der Rhein-Sieg-Strecke war ein entscheidender Faktor sowohl für die industrielle als auch für die städtische Entwicklung des heutigen Iserlohner Stadtteils Letmathe. Aus einem landwirtschaftlichen Dorf entwickelte sich eine industriell geprägte Stadt. Insbesondere die industrielle Ausbeutung der Kalkvorkommen, aber auch die Draht- und Kettenindustrie nahmen einen enormen Aufschwung. Dazu siedelten sich neue Industriezweige und die für Iserlohns Wirtschaft wichtige Zinkhütte an.

Bahnhof Plettenberg-Eiringhausen

Im Zuge der Erbauung der Ruhr-Sieg-Strecke Hagen-Siegen durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn waren zwischen Hagen und Siegen 13 Bahnhöfe und Haltestellen angelegt worden. Die Bahnhöfe Letmathe, Altena, Plettenberg, Finnentrop, Grevenbrück und Kreuztal waren Bahnhöfe 1. Klasse, da sie an wichtigen Seitentäler bzw. im Schnittpunkt stark befahrener Straßen lagen und ein entsprechendes Verkehrsaufkommen erwarten ließen. Gestalterisch eine Besonderheit waren bzw. sind die Bahnhöfe Plettenberg, Grevenbrück und Kreuztal - 1861 im Tudor-Stil errichtet.

Bahnhof Plettenberg-Oberstadt

Das Empfangsgebäude mit angrenzendem Güterschuppen wurde 1912 nach den Plänen der königlichen Eisenbahndirektion errichtet und ist zur Zeit Endpunkt der Linie von Eiringhausen aus. Das Gebäude wird teils als Gaststätte, teils als Wohnung genutzt.

Bahnhof Werdohl

Der Bahnhof Werdohl ist ein Personenbahnhof, der an der Ruhr-Sieg-Strecke zwischen Hagen und Siegen liegt. Das Empfangsgebäude wurde kurz vor dem 1. Weltkrieg (1914) in neobarocken Formen errichtet. Es handelt sich um ein großes zweigeschossiges, symmetrisch gegliedertes Gebäude unter Mansarddach, mit Mittelrisalit. Der traufständige Baukörper hat zwei risalitartigen Seitenflüge. Der Erdgeschossvorbau vor dem Mitteltrakt mit dem Haupteingang hat Säulen bzw. Säulenvorlagen zwischen den Fenster mit neobarocken Kapitellen.

Bahnhofsgebäude Kirchhundem-Flape

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein eindrucksvolles Empfangsgebäude an der Bahnstrecke von Altenhundem (heute Lennestadt) nach Birkelbach (heute Erndtebrück), dessen Erdgeschoss zum Teil mit bossierten Porphyrquadern, die Obergeschosse und Giebel in reicher Fachwerkgliederung ausgeführt sind. Es stellt ein bedeutendes Dokument der westfälischen Verkehrsgeschichte dar.

Bald´sche Schmiede

Die Schmiede in der Arfetalstraße wurde 1856 von dem Schmied und Landwirt Johann Heinrich Bald an das vorhandene Backhaus angebaut. Sie diente zunächst als Zuerwerbsbetrieb zu der bestehenden Landwirtschaft.Der nahe Arfebach bewog Johann Heinrich Bald jun., bei seinen Bauplänen die Nutzung der Wasserkraft einzubeziehen. 1907 erfolgte daher eine umfassende Erweiterung um eine Wagnerei, einen Überbau für geschützten Hufbeschlag und den Aufbau eines neuen Stockwerks mit Anlage eines oberschlächtigen Wasserrades.

Barbaraturm im Gebhardshainer Land

Seit 2014 wird das Gebhardshainer Land wieder von einem Förderturm überragt. Das Fördergerüst stammt aus dem Harz und wurde als Aussichtsturm nur 500 m neben dem historischen Standort des Förderturms der Grube Bindweide wiedererrichtet. Eine atemberaubende Aussicht über den gesamten Westerwald bis in die Eifel und das Siebengebirge entschädigen für den Aufstieg auf den 22m hohen Stahlturm.

Bauernhaus Wippekühl

Das Bauernhaus des alten Hofes Wippekühl ist in den letzten 400 Jahren nicht wesentlich verändert worden. Nach der Restaurierung steht seit 1995 das Kulturdenkmal 'Bauernhaus Wippekühl' unter der Obhut des 'Vereins für Geschichte- und Heimatpflege in der Gemeinde Schalksmühle e.V.' als Museum und Veranstaltungsort zur Verfügung.

Bergbaupfad Salchendorf

Von Neunkichen-Salchendorf über den Steimelskopf, den Pfannenberger Aussichtsturm geht die Halbtagestour es zum Wodanstollen. Am Weg geben sieben erklärende Tafeln Informationen zum Thema Bergbau und Verhüttung - die farbigen Aqarelle sind von der Neunkirchener Künstlerin Jutta Weyl. Das Wegesymbol sind grüne "Schlägel und Eisen" auf weißem Grund.

Bergbaurelikte im Zitzenbachtal Ferndorf

Das Zitzenbachtal in Kreuztal-Ferndorf ist eines der ältesten besiedelten Täler im Siegerland. Eisen, Blei, Kupfer, Zink und ein bisschen Silber hat man hier früher aus der Erde geholt – heute noch sichtbare Halden, Schlacken und fast verfallene Stolleneingänge zeugen davon. Zu finden sind seltene „Erzpflanzen“ wie die Strandgrasnelke, Hallers Schaumkraut, geflecktes Knabenkraut und Blauschwingel. Das Naturfreibad und viele urige Waldhütten machen das Zitzenbachtal auch kulturgeschichtlich sehr interessant.

Berger Mühle

Alte Wassermühle am Wenner Bach

Biggequelle und Dreiherrenstein bei Hühnerkamp

Die Biggequelle liegt im Wendener Ortsteil Römershagen. Ein mit groben Steinen gespickter Bachlauf nimmt das noch wenige Quellwasser auf und füllt nach 16 km einen der größten Stauseen Deutschlands. Er dient vor allem der Speicherung von Rohwasser für das Ruhrgebiet, um eine gleichmäßige Wassermenge in der Ruhr sicherzustellen.

Bismarckturm Iserlohn

Der Bismarckturm befindet sich nach wie vor in städtischem Besitz. Von 1988 bis 1995 gab es regelmäßige Öffnungszeiten für die Besichtigung des Denkmals. Eine Innenbesichtigung und Turmbesteigung ist nur nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der Stadtinformation möglich. Zudem wird das Bauwerk an mehreren Sonntagen zwischen April bis September vom Aktionskreis Pater Beda geöffnet.

Bökenförder Transformatorenhäuschen

'In seiner Sitzung vom 24.6.1919 beschloss der Gemeinderat in Bökenförde mit dem Elektrizitätswerk Westfalen (später VEW) durch das Elektrizitätsamt Münster einen Energielieferungsvertrag über ein Niederspannungsnetz nebst Transformatorenstation abzuschließen. Einen Teil der Kosten, etwa die Hälfte sollte die Gemeinde durch eine von den Hausbesitzern aufzubringende einmalige Anschlussgebühr tragen.

Boos Hus - Denkmal & Gasthaus

In vielen Ortschaften des Siegerlandes wurden die Häuser nach Ihren Bewohnern benannt. Die alten Hausnamen sind heute noch gebräuchlich. Das gilt auch für das „Boos Hus“ im Freudenberger Stadtteil Niederndorf. Es kann auf eine wechselvolle Geschichte zurück blicken. Das historische Wirtshaus öffnet von Donnerstag bis Sonntag ab 19 Uhr.

Borberg´s Kirchhof

Schauplatz einer 2.000-jährigen Siedlungsgeschichte

Brauerei Westheim

Die BRAUEREI WESTHEIM ist eine mittelständische Privatbrauerei und seit ihrer Gründung vor über 130 Jahren in Familienbesitz. Zur Brauerei gehört das 570 Hektar große Gut Westheim mit Land- und Forstwirtschaft. 45 Mitarbeiter beschäftigt dieser liebenswürdig geführte Betrieb, die meisten aus der nächsten Umgebung - dem landschaftlich reizvollen Diemeltal. Sie stehen fest zu ihrer Brauerei und zu deren Inhaberfamilie von Twickel.

Brauhaus - Ateliergebäude Universität Siegen

Im ehemaligen Industriebau „BRAUHAUS“ in Geisweid befindet sich das kreative Zentrum für die künstlerische Ausbildung von verschiedenen Lehramtsstudiengängen an der Universität Siegen. In diesem wunderschönen Ateliergebäude zeigen die Studierenden zum Ende jeden Wintersemesters im „RUNDGANG“ ihre künstlerisch praktischen Arbeiten.

Brauhaus Thombansen

Die Privatbrauerei Thombansen in Lippstadt lädt zum proBIERen ein.

Im Herzen der Lippestadt, in der das Brauwesen Tradition hat, liegt die im Jahr der Jahrtausendwende gegründete "Lippstädter-Brauerei Thombansen" - eine Privatbrauerei, die charakteristische Biere braut.

Breitenbachtalsperre

Die Breitenbachtalsperre ist als Ausflugsziel mit Einkehrmöglichkeit sehr beliebt bei Freizeitsportlern und Spaziergängern. Um die Breitenbachtalsperre führt ein 5,27 km langer Rundweg, der zum Wandern, Radfahren und Inlinern einlädt und ein 7km langer Kalorienpfad. Auf Schautafeln an der Sperrmauer sind viele Informationen rund um das Thema Wasser, die Geschichte der Wasserversorgung sowie Details zu den beiden Diegerländer Reservoirs Breitenbach- und Obernautalsperre anschaulich dargestellt.

Brücke und ehemalige Schmiede (Volkringhausen)

Die dreibogige Bruchsteinbrücke über der Hönne wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge des Straßenbaus Menden-Balve errichtet. Im baulichen Anschluss etwa gleichzeitige bruchsteinerne Schmiede mit Brettergiebel. Eine Inneneinrichtung nicht mehr vorhanden.

Burgruine Eisenberg

Die Burgruine Eisenberg, umgeben von Wall und Graben, befindet sich auf rd. 560m üNN auf dem Gipfel des Eisenbergs bei Korbach-Goldhausen.

Callerbachtalsperre - Seilersee

Die Callerbachtalsperre, auch Seilersee genannt, ist eine der zehn Talsperren des Märkischen Kreises und bietet Freizeitspaß für Groß und Klein. Als Naherholungsgebiet bietet die Umgebgung neben Rudern und Tretboot fahren, Minigolfen, Schwimmen im neu erbauten Sport- und Solebad oder im Freibad Schleddenhof sowie Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle. Spaziergänge auf gepflegten Wegen rund um den See oder eine kleine Wanderung zum Bismarckturm sind beliebt. Das Freizeitangebot wird durch Tennisplätze, einen Sportplatz und eine Half-Pipe abgerundet. Des Weiteren stehen 200 km Wanderwege im Stadtwald zur Verfügung!

Carl-Haber-Stollen

"Einblick" in die Bergbauvergangenheit

Danzturm

Ein Turm mit Geschichte. 1909 wurde der neue Turm eingeweiht. Er ist 28 m hoch mit einer Aussichtsplattform, die einen herrlichen Rundblick über das sauerländische Mittelgebirge und im Norden bis zum Hellweg bietet. Der Danzturm ist heute einer der "Leuchttürme" der Stadt Iserlohn und liegt mitten im Stadtwald auf dem Fröndenberg 384,5 m über NN. Die Öffnungszeiten des Turms sind mit denen des gleichnamigen Panorama-Restaurants identisch.

Die Schäferkämper Wassermühle

Die sehenswerte Schäferkämper Wassermühle, inmitten eines malerischen Grundstückes, ist ein technisches Kulturdenkmal. Sie wurde in den Jahren 1747/48 errichtet und 1993/94 vom örtlichen Heimatverein im Zusammenwirken mit der NRW-Stiftung, der Stadt Erwitte und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe umfassend restauriert. Die Schäferkämper Wassermühle ist mit zwei oberschlächtigen Wasserrädern ausgestattet.

Domschänke Eslohe mit eigener Hausbrauerei

Die Domschänke Eslohe mit eigener Hausbrauerei

Dorf- und Heimatmuseum Brilon-Altenbüren

Dorfgeschichte, Wohnausstattung, handwerkliche Geräte...

Dorfschmiede Salchendorf

Die Dorfschmiede in Neunkirchen-Salchendorf wird im gemeinhin als 'Droure Schmedde' genannt - nach dem Fuhrunternehmer Wilhelm Schneider ('Droure Willem'), der die Huf- und Wagenschmiede 1933 im alten Ortskern von Salchendorf errichtete. Früher wurden dort die Zugtiere beschlagen - Pferde, Ochsen und Kühe. Außerdem wurden eiserne Beschläge und Felgen für Transportmittel hergestellt sowie Werkzeuge für Landwirtschaft und Hauberg gefertigt, die auch repariert und gehärtet wurden.

Dorfschmiede Wilden

In der Dorfschmiede Wilden kann die Arbeitswelt eines Schmiedes dank des fast vollständig erhaltenen Inventars wirklichkeitsnah nacherlebt werden. Bis in das 20. Jahrhundert hinein war der Schmied für das dörfliche Leben unverzichtbar: Ohne einen intakten Pflug konnte der Boden nicht bearbeitet werden, ohne Beil, Axt, „Häh-Hacke“ und „Gnipp“ war die Arbeit im Hauberg nicht möglich, und ohne gutes „Gezähe“ konnte der Bergmann „nicht einfahren“.

Drahtrolle "Am Hurk"

Die "Alte Drahtrolle Am Hurk", unmittelbar unterhalb der Springer Quelle gelegen, war bereits 1804 eine von 12 gleichartigen, dicht aufeinander folgenden Drahtrollen in diesem Seitental. Das genaue Alter der Anlage ist unbekannt.

Drahtrolle Kayser "Up dem Hecking"

Ehemals eine von 12 Drahtrollen im Tal des Springer Bachs und heute Bestandteil der Drahtrollenroute in Altena-Evingsen.

Eingeschossiges Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk mit einem pfannengedeckten Satteldach, schon vor 1738 als Drahtrolle später als Fingerhutmühle, zuletzt zur Produktion von Drahtziehwerkzeugen (Ziehsteine) genutzt. An die frühere Nutzung erinnert das noch vorhandene eiserne Wasserrad an der rechten Stirnseite des Gebäudes, die Inneneinrichtung ist nicht mehr vorhanden. Ab 1996 erfolgte die Instandsetzung und seit 2001 wird das denkmalgeschützte Gebäude mit dem neuerrichteten Nebengebäude als Gaststätte genutzt. Etwa 200 m entfernt befindet sich das kleine Museum der Drahtrolle „Am Hurk“.

Drechsel-Museum (Dreggestobe) und Kulturspeicher

Dreggestobe und Kulturspeicher mit Museumscafé.

Im Heimathaus Pastoren Scheune in Düdinghausen wird in der historischen Drechselstube (Dreggestobe) das Drechseln von Tellern, Schalen und anderen Kunstgegenständen vorgeführt.

Im Kulturspeicher des Heimathauses werden Waffeln und Kuchen angeboten.

Drehkoite Girkhausen

Die Drehkoite in Girkhausen, eine alte Holzwerkstatt, ist ein besonderes Zeugnis der Sozial- und Alltagskultur des Berleburger Oberlandes. Als Drehkoite (= Drehmulde) wurde ein Wohnraum bezeichnet, in dem die altertümliche Drehbank in den Boden eingelassen war. Mit dieser fußbetriebenen Drehbank konnten aus einem Stück Holz vier bis sechs Schüsseln gedreht werden.

Drei-Bogen-Brücke

Drei-Bogen-Brücke und einbogige Flutbrücke über die Möhne

Dreiherrensteine am Kamp

Bereits 1575 ist der Grenzstein am Kamp an der Grenze der Gemeinden Friesenhagen, Reichshof und Wenden auf der sog. Mercator-Karte vermerkt. Heute stoßen auf einer Höhe von 467 m über NN im Kreuzungspunkt uralter Handelswege (Brüderstraße und Hileweg) die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zusammen.

Ehemalige Arbeiterhäuser in Hilchenbach

Durch die Umwandlung des 1769 errichteten Dahlbrucher Reckhammers in eine Eisengießerei der Gebrüder Klein (1834/35) und dem verstärkt einsetzenden Bergbau in Müsen wurden nachweisbar ab 1856 sogenannte Arbeiterwohnungen für die auswärtigen Arbeiter und Bergleute erbaut, die nur am Wochenende ihre Familien aufsuchen konnten. Die errichteten Gebäude standen meist in unmittelbarer Nähe der Betriebe, damit diese recht schnell ihre Arbeitsstätte erreichen konnten.

Ehemalige Fabrik Firma Geldermann

Zweigeschossige Fabrikanlage aus Backstein mit flachem Satteldach. 1899 errichtet und 1904 bzw. 1912 erweitert. 1939 wurde das Gebäude von der Firma Geldermann übernommen, die u.a. Beschläge, Flurgarderoben und sanitäre Artikel herstellte.

Ehemalige Fabrik Firma Vollmann & Schmelzer

Langgestreckter Backsteinbau, dessen westlicher Teil um 1875 errichtet wurde. Im östlichen Anschluss daran wurde 1895 ein gleich hoher Trakt errichtet, der letzte Bauabschnitt stammt aus der Zeit kurz vor 1939.

Ehemalige Fabrik Kissing & Möllmann

Monumentaler Backsteinbau neben der alten Eisenbahnbrücke, direkt gegenüber der Einmündung des Lünkerhohls. Das Gebäude wurde 1865 errichtet und zuletzt um 1898 erweitert. Die Gelbgießerei genoss im ausgehenden 19. Jahrhundert Weltruf. 1980 wurde der Betrieb eingestellt.

Ehemalige Heesfelder Mühle

Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Mühle, ein zweigeschossiges, überwiegend aus Bruchstein bestehendes Gebäude, war bis 1912 in Betrieb. Sie steht auf dem Gelände der früheren Vorburg von Haus Heesfeld. Die ehemalige Mühle wird heute als Naturschutzzentrum genutzt.

Ehemalige Schmölen Rolle

Eine der letzten erhaltenen Fabrikationsstätten am Lägerbach, ursprünglich 1615 von Hermann Schmöle zum Ziehen von »Kratzendraht« angelegt, der zur Herstellung von Bürsten benötigt wurde, mit denen man textile Fasern kämmte. Der Fachwerkteil des Gebäudes stammt etwa aus dem Jahre 1725, das Massivhaus ist um 1850 entstanden.

Ehemaliger Kleinbahnhof (Mühlenrahmede)

Bei dem Haus mit dem markanten blaßvioletten Anstrich aus dem Jahre 1908 handelt es sich um das frühere Stationsgebäude der Kreis-Altenaer Eisenbahn, der sog. "Schnurre", die zwischen 1887 und 1961 eine günstige Verkehrsverbindung zwischen Altena und Lüdenscheid darstellte.

Ehemaliges Bundesbahnbetriebsamt

Das ehemalige Reichsbahnbetriebsamt ist ein um das Jahr 1910 errichteter zweigeschossiger Traufenbau mit verschiefertem Walmdach und weit ausladendem Dachgesims. Die Fassade ist streng symmetrisch gegliedert mit Betonung des Haupteingangs durch eine segmentbogige Gaube im Dachgeschoss. Durch Lisenen vom Kellergeschoss bis zum Traufgesims wird die vertikale Fenstergliederung hervorgehoben. Unterstützt wird dieser Gesamteindruck durch eine plastische Lisenengliederung mit langgezogenen Fensterfaschen im Erdgeschoss.

Ehemaliges Mastesches Fabrikhaus

Zweigeschossiges Fachwerkhaus auf Bruchsteinsockel, möglicherweise um 1810 errichtet und in den späten 1850er Jahren als Fabrik der Gebrüder Maste bezeichnet, welche später die Industriesiedlung Barendorf aufbauten. Seit 1999 Sitz des Museums für Handwer und Postgeschichte.

Eichener Mühle

Die Eichener Mühle wird im Jahr 1512 erstmals erwähnt. Früher nannte man diesen Ort “Im Kreuzohl” und die dortige Mühle wurde damals als Getreidemühle genutzt und war mit einem eisernen oberschlächtigen Wasserrad ausgestattet. Die Eichener Mühle war eine “Bannmühle” des Klosters Drolshagen. Das bedeutete, dass die umliegenden Bauern nur hier ihr Korn mahlen lassen durften.

Eisenbahnbrücke Finnentrop-Lenhausen

Die Ruhr-Sieg-Strecke wurde zunächst eingleisig gebaut, Tunnel und Brücken sind allerdings von Anfang an für den zweigleisigen Betrieb ausgelegt, der erst 1872 realisiert wurde. Über den Bahnbau 1859 bis 1861 sind die Akten im Finnentroper Gemeindearchiv sehr schweigsam. Eine Ausnahme bildet der Bau der Eisenbahnbrücke über die Lenne nördlich von Lenhausen.

Eisenbahnbrücke über die Lenne

Die Bahnbrücke über die Lenne in Werdohl-Ütterlingsen liegt in der Strecke der Ruhr-Sieg Bahn und wurde 1863-1865 errichtet. Sie besteht aus vier Segmentbögen, die auf Strompfeilern ruhen und ist aus Quadermauerwerk errichtet.

Eisenbahnbrücken in Siegen

Nördlich der Siegener Innenstadt im einstigen Vorort "Sieghütte" überqueren kurz nacheinander zwei Eisenbahnbrücken die Hagener Straße. Sie entstanden beim Bau einer Verbindungsbahn von Weidenau/Siegen über Siegen-Ost nach Haiger, im Anschluss an die Ruhr-Sieg-Strecke (1861). Die südliche Brücke befindet sich am Anschlussgleis vom Hauptbahnhof Siegen zum Bahnhof Siegen-Ost, die nördliche im Abschnitt von Weidenau nach Siegen.

Eisenbahnviadukt über den Hundembach

Es handelt sich um eine dreibogige Eisenbahnbrücke, die in bossiertem Quadermauerwerk aus heimischem Porphyr errichtet wurde. Die Brücke liegt an der Bahnstrecke von Altenhundem (heute Lennestadt) nach Birkelbach (heute Erndtebrück), die am 30. Juni 1914 eröffnet wurde. Sie ist gekennzeichnet durch zwei Kanzeln auf jeder Seite und ein einfaches Eisengeländer, gestaltet in jugenstilhaften Formen. Die Brücke ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnissen der Strecke Altenhundem-Birkelbach.

Eisenbahnzug im Stadtmuseum

Im Lüdenscheider Raum hatte sich eine ausgedehnte Kleineisen-Industrie entwickelt, wo vor allem Draht hergestellt und weiterverarbeitet wurde. Bis in die 1860er Jahre wurden die Erzeugnisse der Industrie durch Pferdefuhrwerke transportiert. Mit dem Ausbau der Eisenbahn im bergisch-märkischen Raum entstand in den 1870er Jahren der Wunsch, auch die Stadt Lüdenscheid an das Streckennetz anzubinden, um die Konkurrenzfähigkeit der ortsansässigen Wirtschaft weiterhin sicherzustellen.

Eisenstraße im Rothaargebirge

Die Eisenstraße im Rothaargebirge - auch Kohlenstraße genannt - ist eine alte Handelsstraße über die jahrhunderte lang Holzkohlen vom Wittgensteiner ins Siegerland transporttiert wurden bzw. in umgekehrter Richtung seit der frühen Neuzeit auch Roheisen vom Siegerland ins Wittgensteiner. Sie verläuft auf ländlichen Gebieten der Städte Hilchenbach, Bad Laasphe und Netphen besonders im Bereich der Quellen von Eder, Sieg und Lahn (L 722).

Eisenzeitlicher Schmelzofen Obersdorf

Im Wald bei Wilnsdorf-Obersdorf (Rödgen) wird die Eisengewinnung zur Keltenzeit (ca. 500 v. Chr.) dargestellt. Zu sehen sind die wiederaufgebauten Originale eines Schmelz- und eines Schmiedeofens aus Lehm und Bruchsteinen unter einem Schutzdach. Von mehreren Eisenschmelzöfen eines Hüttenplatzes am Wasserlauf der Silberquelle war dieser am besten erhalten. Nach geringfügiger Restaurierung erhielt er das Aussehen wieder, das er vor mehr als 2.000 Jahren hatte.

Elbershallen - Freizeit- und Kulturfabrik

Die Elbershallen gehören zu den spannendsten und vielseitigsten Orten in Hagen. Hier können Sie eine einzigartige Mischung aus Kultur, Entertainment und kulinarischen Genüssen erleben, und das in den historischen Räumen einer ehemaligen Textilfabrik.

Fischbauchbrücke Meinerzhagen/Scherl

Die Bahnbrücke liegt östlich von Meinerzhagen im Verlauf der eingleisigen DB-Nebenbahnstrecke Meinerzhagen-Krummenerl. Sie wurde in den Jahren 1912-1914 erbaut. Das charakteristische Merkmal der Brücke ist das Stahlfachwerk, das auf zwei Teilstrecken aus gradlinigen Überbauten und dazwischen angeordnet aus einem nach unten gerichteten Fischbauchträger besteht.

Förderturm Grube Grimberg

Die Grube Grimberg in Wilnsdorf-Niederdielfen wurde im 17. Jh. erstmals erwähnt. Das 1995 errichtete Fördergerüst stammt von der Grube Lüderich nahe Sensberg und entspricht dem typischen Siegerländer Baustil früherer Zeit. Das Schachtgebäude gibt Einblicke in die Arbeitswelt der Bergleute zu Beginn des 20. Jhs. Gezeigt werden Stechuhr, Waschkaue und Markenkontrolle sowie die Arbeitsschritte unter Tage anhand zeitgenössischer Werkzeuge und Fotografien. Durch Panzerglas kann man bis in etwa 68 m Tiefe blicken.

Fröndenberger Trichter

Seit 1854 diente er als Hochleistungstrichterstofffänger in der örtlichen Papierfabrik.

Fürwigge-Talsperre

Ein beliebtes Ziel für Wanderer, Spaziergänger und Jogger ist die Fürwiggetalsperre mit einem Uferwanderweg von 4,1 km Länge in einer waldreichen Umgebung. Dieser Weg führt auch an der Sperrmauer aus Grauwackegestein vorbei. Die Sperrmauer mit zwei Schiebertürmen wurde 1902 bzw. 1904 nach einem Entwurf des bekannten Professors für Wasserbau und Baukonstruktionvon Otto Intze erbaut.

Gamsbachsweiher

Der 1611 erstmals erwähnte Weiher im Gambachstal ist er ein einzigartiges Objekt der Gewerbe- und der Industriegeschichte des Siegerlandes und der angrenzenden Regionen als ein Beispiel für den ökologisch sorgsamen und gleichzeitig effektiven Umgang mit der Ressource „Wasser“. Abseits der Straßen und an einem überregionalen Fahrradweg, der von der Sieg bis zum Biggesee führt, lädt er heute in idyllischer Umgebung zum Verweilen, Entspannen und Angeln ein.

Gartenstadt „Vordere Wenscht“

Die Stahlwerke Südwestfalen AG ließen in den 1950er Jahren unter der Leitung des Arbeitsdirektors Dr. Erich Dudziak wegen dem Wohnungsmangel in den Nachkriegsjahren die Siedlung Wenscht in Siegen-Geisweid bauen. Eine 3-jährige Beschäftigung in den Stahlwerken war Voraussetzung, um bauen zu dürfen. Die Gebäude entstanden meist in Eigenleistung. Von hoher städtebaulicher Qualität ist die „Vordere Wenscht“, eine Gartenstadt mit Laubenganghäusern. Namhafte Künstler haben viele Skulpturen und Fassaden gestaltet.

Genkeltalsperre

Die Genkeltalsperre ist eine reine Trinkwassertalsperre und liegt z. T. auf Meinerzhagener sowie auch Gummersbacher Gebiet. Sie wird vornehmlich gespeist durch die Zuflüsse Genkel und Grotmicke. Der Staudamm besteht aus einer Steinschüttung ohne Vermörtelung. Zwei gut befestigte Rundwanderwege (10 bzw. 14 km) bieten Möglichkeiten zum Rad fahren, Joggen und Wandern. Außerdem wurde im jahr 2003 ein reich beschilderter Lehrpfad rund um die Genkeltalsperre angelegt.

Gerberei Jüngst Eschenbach

Die im Netpher Ortsteil Eschenbach gelegene Gerberei Jüngst ist eine der letzten Fellgerbereien Deutschlands. Sie wurde 1897 gegründet und befindet sich seitdem in Familienbesitz. Heute werden vor allem Schaf- und Lammfelle gegerbt. Mit traditionellen Verfahren werden Felle, Bälge und Schwarten aller Art gegerbt und Vorarbeiten für die Tierpräparation durchgeführt. Ein Besuch der Gerberei kann gut mit der Wanderung auf dem Keltenweg verbunden werden, der am Haus vorbeiführt.

Giershagener Bergbauspuren - Den Bergleuten auf der Spur

Der Bergbau hat mehr als 1000 Jahre das Leben des Dorfes Giershagen in Marsberg geprägt. Auf einem ca. 18 km langen Rundwanderweg werden die Spuren des Bergbaus sowie die Geologie und die Kulturlandschaft im Umfeld von Giershagen für den interessierten Wanderer erfahrbar gemacht.

Ginsburg und Hammergewerkehaus

Die Ginsburg in Hilchenbach-Grund ist eine im 12. Jh. errichtete, nassauische Grenzfeste. Schon früh befand sich hier ein zentraler Kreuzungspunkt verschiedener Fernstraßen, die über die Höhenkämme aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen. Außerdem war hier die Drehscheibe zwischen dem Sieger-, Sauer-, und Wittgensteiner Land und dem Dillgebiet. Heute bietet die Burg als markanter Routenpunkt am Rothaarsteig für Wanderer, Natur- und Heimatfreunde eine Raststätte mit weitem Panoramablick.

Gradierwerk Bad Sassendorf

Nehmen Sie sich eine Auszeit, atmen Sie tief durch, spüren Sie die wohltuende Wirkung der Mineralstoffe in der Sole und entspannen Sie am Gradierwerk Bad Sassendorf!

Über viele Jahrhunderte prägten Salzproduktion und -handel das Leben in und um Bad Sassendorf. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Salzgewinnung im 12. Jahrhundert. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Sole dann zu Bade- und Heizwecken verwendet.

Gradierwerke im Kurpark Bad Westernkotten

Die zwei großen Gradierwerke im Kurpark laden zum gesunden Salzluftschnuppern – ähnlich wie am Meer – ein. Hier rieselt Bad Westernkottener Natursole über die Schwarzdorn-Reiser-Wände. Dabei entstehen Aerosole zur gesunden Freiluftinhalation.

Übrigens: Die Gradierwerke haben zusammen eine Gradierfläche von 3.600 m² und gehören zu den größten technischen Denkmälern ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Gradierwerk I ist das größte Kurpark-Gradierwerk in Nordrhein-Westfalen!

Haltepunkt - Ehemaliges Stationsgebäude an der Nebenbahnstrecke Plettenberg – Herscheid

Das ehemalige, denkmalgeschützte Stationsgebäude der Bahnnebenstrecke Plettenberg-Herscheid liegt oberhalb von Plettenberg. Von dort hat man einen guten Blick über die Innenstadt. Der Haltepunkt ist eine Außenstelle des Plettenberger Standesamtes. Zu besonderen Terminen finden dort standesamtliche Trauungen statt.

Haus Dahl in der Dahlermark - Stiftung & Heimatmuseum

Gipfelkreuz, Amtsstein und Haus Dahl

Das Gipfelkreuz auf der Wasserscheide zwischen Volme und Lenne erinnert an den historischen Fernhandelsweg, der in der Dahlermark durch die Böllinger Heide führte. Die alte Landstraße, erlebte ihre Blütezeit nach dem Dreißigjährigen Krieg. Über sie kam von Süden her das Roheisen und der Rohstahl aus dem Siegerland zur Verarbeitung in den Hammerwerken des bergisch-märkischen Industriegebietes.

Haus Pithan

Seit Jahrhunderten wird Dreis-Tiefenbach wesentlich von der Eisenerzeugung und -verarbeitung geprägt. 400 Jahre lang wurde in unmittelbarer Nähe des Hauses Pithan der historische 'Tiefenbacher Hammer' betrieben und weitere Jahrzehnte hindurch eine Hütte. In dem 1715 erbauten Haus Pithan, einem typischen Siegerländer Bauernhaus, früher mit Stalllung im Haus, wohnten die Gewerke des Eisenhammers. Im späteren 20. Jh. befand sich ein Schreibwarenladen im Erdgeschoss.

Heidenstraße + Wallburg Kahle

Die Heidenstraße ist eine über 1000 Jahre alte rd. 500 km lange Heer- und Handelsstraße, die auf direktem Weg von Leipzig über Kassel nach Köln führte. Von Leipzig, wo die Straße eine Verbindung nach Breslau und Thorn hatte, ging es über das Eichsfeld weiter nach Kassel. Die Strecke verlief dann durch die Sauerländer Orte Korbach, Medebach, Winterberg, Nordenau, Oberkirchen, Winkhausen, Gleidorf, Schmallenberg, Wormbach, Bracht, Elspe, Grevenbrück, Attendorn, Valbert/Grotewiese und Meinerzhagen.

Heimathaus Achenbach

Das um 1850 erbaute Gewerkenhaus neben dem Schulgebäude beherbergt heute das Heimathaus von Achenbach. Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkgebäude wurde restauriert und vollständig renoviert und dient dem Heimatverein und der Dorfgemeinschaft als Begegnungsstätte. In den Räumen des Hauses finden sich alte Fotos, die den Wandel des Orts- und Landschaftsbildes dokumentieren, und eine Sammlung von Federzeichnungen mit Motiven aus Achenbach.

Heimathaus Diedenshausen

Die Dauerausstellungen präsentiert den großen Sohnes von Diedenshausen, Johannes Althusius, und die bedeutende Diedenshauser Uhrmacherfamilie Womelsdorf. Neben einem Archiv mit reichhaltiger Bilder-, Zeitungs-, Literatur- und Dokumentationspräsentation zur Orts- und Regionalgeschichte, einer Schuhmacher-Werkstatt und Löffelschnitzstube zeigen wechselnde Ausstellungen das heimische Handwerk, das bei praktischen Vorführungen auch demonstriert wird.

Heimathaus Plettenberg

Im Heimathaus Plettenberg findet man das städtische Museum. Schwerpunkt des Museum ist vor allem die Industriegeschichte Plettenbergs.

Heimatmuseum 'Alte Mühle' Gevelinghausen

Das Heimatmuseum "Alte Mühle" befindet sich in Gevelinghausen und wurde 1562 erstmals urkundlich erwähnt.

Heimatmuseum Banfetal und Ostdeutsche Heimatstube

Das Heimatmuseum Banfetal ist ein lebendiges Museum mit hohem Erlebniswert. Es befindet sich in einem 1793 erbauten bäuerlichen Fachwerkhaus. Die umfangreiche Sammlung auf über 800 qm Ausstellungsfläche lassen die Kultur und Geschichte des Wittgensteiner Landes anschaulich und hautnah erlebbar werden.

Heimatmuseum Ferndorf

Auf drei Etagen mit ca. 300 qm Ausstellungsfläche sind in der ehemaligen Ferndorfer Volksschule viele „alte Schätze” ausgestellt, darunter viele Mineralien und mehrere Funde aus der Ferndorfer Vor- und Frühgeschichte - Ferndorf ist einer der ältesten Orte des Siegerlandes (erste urkundliche Erwähnung 1067). Zu sehen sind historische Fotos, wertvolle Möbelstücke der heimischen Wohnkultur sowie Gebrauchsgegenstände und Erzeugnisse der örtlichen Handwerker aus den vergangenen drei Jahrhunderten.

Heimatmuseum Halver

1979 wurde die "Heimatstube" im Gebäude Von-Vincke-Straße 22 der Öffentlichkeit übergeben. Aus kleinen Anfängen ist durch viel persönlichen Einsatz aller am Aufbau und der Gestaltung beteiligter Personen mittlerweile ein sehenswertes und interessantes Museum gewachsen, das selbst bei Museumsfachleuten Lob und Anerkennung findet.

Heimatmuseum Netpherland

Im Heimatmuseum Netpherland werden Besonderheiten der regionalen Kultur- und Technikgeschichte wie Gerberei, Köhlerei sowie Haubergswirtschaft, Hude und Imkerei dargestellt und auch eine alte Schusterwerkstatt ist zu besichtigen. Ein weiterer Ausstellungsbereich ist der Vor- und Frühgeschichte des Netpherlandes gewidmet.

Heimatmuseum Niederschelden

Der Ortsname 'Schelden' wird im Jahr 1300 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits im 13. Jahrhundert soll die Alte Schelderhütte bestanden haben. Die bedeutetenste Grube des Ortes im 15. Jahrhundert war die Alte Dreisbach. Der industrielle Aufschwung wurde mit dem Bau der Eisenbahn (Ruhr-Sieg-Strecke) 1861 eingeleitet.

Heimatmuseum Oberes Lahntal

Das Heimatmuseum „Oberes Lahntal“ befindet sich in der alten Volksschule in Feudingen. Auf vier Etagen werden Leben, Wohnen und Arbeiten der Einwohner des oberen Lahntals um 1900 dokumentiert. Im Dachgeschoss finden sich Exponate zur Land- und Forstwirtschaft, zum Feuerlöschwesen der Gemeinde sowie verschiedene Bodenfunde, Fossilien und Mineralien.

Heimatmuseum Winterberg Borgs Scheune

Im Heimatmuseum in Winterberg trifft Geschichte auf Gegenwart in einem Fachwerkgiebelhaus. Handwerkliche, geologische & archäologische Ausstellungen.

Heimatmuseum Wulmeringhausen

Das Heimatmuseum befindet sich im Dorfgemeinschaftshaus, einen ehemaligen Bauernhof, der nach der Aussiedlung umgebaut wurde. Zu sehen sind Exponate zu Heimatgeschichte, Bergbau, Handwerk und eine bemerkenswerte Gussbildsammlung auf 110 qm. Die Dauerausstellung unterteilt sich in vier Räume.

Heimatstübchen Helmeringhausen

Hier erfahren Sie alles die Vergangenheit der Gemeinde Helmeringhausen betreffende: Landwirtschaft, Vereinswesen und Dorfgeschichte

Heimatstube Alt Erndtebrück

Im Alten Erndtebrücker Rathaus ist in 18 Räumen eine umfangreiche Ausstellungen zu folgenden Themen zu sehen: Schulstube mit Lieder- und Lesebuchsammlung, Kinderspielzeug, Küche um 1900, Hauswirtschaft, Spinnen und Weben, Landwirtschaft, Bienenzucht, Waschküche mit Hausschlachtung, Waldwirtschaft, Schusterwerkstatt, Schmiede, Vereinswesen, Feuerwehr, Eisenbahn mit Modellanlage Bhf. Erndtebrück 1889 und Wintersport.

Heimatstube Gilsbach

In der ehemaligen Dorfschule präsentiert der Heimatverein Gilsbach eine Ausstellung zum Erwerbs- und Alltagsleben der Gemeinde. Mit einer Sammlung von Haubergswerkzeugen, einer Lohwaage sowie Geräten der Landwirtschaft und der Milchverarbeitung wird an die bäuerliche Tradition des Dorfes erinnert. Von der Bergbautradition zeugen eine kleine Mineraliensammlung und verschiedene Alltagsgegenstände der Bergleute. Alte Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr und Wintersportgeräte runden die Ausstellung ab.

Heimatstube Gosenbach

In der 1878 erbauten alten Schule befindet sich die Heimatstube, in der das Leben und Arbeiten der Bergleute sowie die Geschichte des Ortes dokumentiert werden. Mehrere kleine, von einem alten Bergmann in Handarbeit gefertigte Grubenmodelle, die Bilder des Gosenbacher Bergmanns Karl Weber (1897-1978) sowie zahlreiche Fotos der Grube und von Grubenbelegschaften schmücken den Saal der alten Schule, der heute als Begegnungsstätte des Heimatvereins genutzt wird.

Heimatstube Holzhausen

Die alte Schule aus dem Jahre 1769 ist heute ein kulturelles Zentrum von Burbach-Holzhausen. Hier werden wichtige Etappen der Dorfgeschichte nachgezeichnet und Einblicke in das dörfliche Alltags- und Arbeitsleben vergangener Zeiten gewährt. Der Hickengrund war schon früh das Grenzland der Erzbistümer Mainz, Trier und Köln und in heutiger Zeit von drei Bundesländern. Die Land- und Forstwirtschaft, der Handel mit Hopfen und der Bergbau prägten die Erwerbsstruktur des Dorfes.

Heimatstube Kapellenschule Wiederstein

Die Heimatstube wurde 1987 in einem Raum der historischen Kapellenschule (erbaut 1759) eingerichtet. Ausgestellt sind vorwiegend technische Gebrauchsgegenstände des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Heimatstube Littfeld

Littfeld, das Dorf am Fuße von Altenberg und Kindelsberg, ist bereits im Jahre 1344 erstmals urkundlich erwähnt worden. Im Jahr 1461 wurden im Ort 21 Steuerzahler gezählt. Vermutlich war es der intensiv betriebene Bergbau, der im Jahr 1700 die Zahl der Einwohner auf 300 ansteigen ließ - Littfeld war zu dieser Zeit der zweitgrößte Ort im Siegerland.

Heimatstube Lützeln

Lützeln gilt als älteste der vier Ansiedlungen des Hickengrundes, die bereits in Urkunden des 9. Jahrhunderts Erwähnung finden. In einer Urkunde von 1349, mit denen Graf Otto von Nassau die Dörfer Dresselndorf und Lützeln als Mann- und Burglehen den Ganerben von Haiger übereignete, wird die schriftliche Überlieferung der Ortsgeschichte fortgesetzt.

Heimatstube Niederdresselndorf

Im Dachgeschoss der alten Schule wurde 1998 das neue Heimatmuseum eingerichtet. Die Sammlung zur Volkskunde stellt in erster Linie bäuerliche Arbeitsgeräte vor, wie Zuggeschirre für Ochsen und Kühe. Außerdem sind Pflüge, Feld- und Haubergs- sowie die zur Milchverarbeitung benötigten Geräte ausgestellt. Einen großen Raum nehmen die Geräte zur Bearbeitung von Flachs ein, wie z.B. Spinnräder und Flachsbrechen.

Heimatstube Niedersfeld

Die Exponate der Heimatstube Niedersfeld sind in zwei Häusern untergebracht. Im alten Pfarrheim, der ehemaligen alten Dorfschule (Alter Schulweg 1) finden Sie neben historischen Gebrauchsgegenständen aus Haus, Hof und Handwerk auch die Dokumentation 'Vom Flachs zum Leinen'.

Heimatstube Rinsdorf

Die ehemalige Kapellenschule – seit 1969 Heimatstube - ist nicht nur ein Zeugnis gediegener Handwerkskunst gegen Ende des 18. Jahrhunderts allgemein, sondern vor allem für die Geschichte Rinsdorfs und des Siegerlandes insgesamt ein überaus wertvolles Kulturgut. Die Kapellenschule wurde im Jahre 1791 erbaut. Bis 1953 wurden hier mit wenigen Unterbrechungen die Rinsdorfer Kinder unterrichtet.

Heimatstube Schönholthausen

In einem alten Hofhaus nahe der Kirche befindet sich die 1994 eröffnete Heimatstube. Hier sind die gesammelten Objekte zur Land-und Waldwirtschaft des heimischen Raumes sowie zur Milchverarbeitung und Hausschlachtung ausgestellt. Hinzu kommen Objekte zur Bienenzucht und zur Flachsverarbeitung. Das dörfliche Handwerk ist mit Schmied, Schuster und Schreiner vertreten. Die Sammlungen werden laufend ergänzt.

Heinsberger Tunnel-Portale

Der Heinsberger Tunnel, erbaut durch die Preußische Staatsbahn, liegt im Verlauf der Eisenbahnlinie von Altenhundem (heute Lennestadt) nach Birkelbach (heute Erndtebrück). Er erstreckt sich in westöstlicher Richtung und durchfährt auf einer Länge von 1.300 m den Berg 'Faules Buchholz'. Die Arbeiten zur Errichtung eines eingleisigen Tunnels begannen 1911. Im Dezember 1912 war der Tunnel durchgeschlagen, 1914 erfolgte die Fertigstellung.

Hennesee

Mitten in der malerischen Landschaft des Sauerlandes liegt der Hennesee mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten.

Historische Brennerei Rönsahl

Das 1870/71 erbaute Gebäude zeugt vom Wohlstand seines Erbauers, dem Landwirt Wilhelm Haase. Bis in die 1950er Jahre blieb das zweigeschossige Giebelhaus aus Bruch- und Backstein mit seinem geschieferten Dach in Familienbesitz, ehe die Kornbrennerei Krugmann aus Meinerzhagen den Betrieb übernahm und bis 2007 weiterführte. Seit 2008 wird das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus, Veranstaltungszentrum und als Brauerei mit Ausschank genutzt. Eine Ausstellung zeigt die Geschichte der Pulverfabrikation in Kierspe.

Historische Eisenstraße auf der Wilhelmshöhe

Unweit der A 45, auf der Wilhelmshöhe bei Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Jahr 2008 die Reste der jahrhunderte alten 'Eisenstraße' freigelegt und dokumentiert. Die 'Eisenstraße' führte von Siegen über Freudenberg bis in das Bergische Land und heißt so, weil auf dieser Ferntrasse vom späten Mittelalter bis mindestens ins 18. Jh. hinein vor allem Eisenerze aus dem Siegerland exportiert wurden.

Historische Straße zwischen Bracht und Grünewald

Bei der „Historischen Straße zwischen Bracht und Grünewald“ handelt es sich um ein Teilstück der ersten preußischen Kunststraße von Frankfurt nach Amsterdam. Der Ausbaubeginn dieses Straßenstückes ist entsprechend der Literatur mit 1788 anzunehmen. Das Straßenstück ist ein Beleg für die Geschichte des straßengebundenen Transportwesens und die Geschichte der überregionalen Handelsbeziehungen.

Historischer Hauberg Fellinghausen

Der "Siegerländer Hauberg" gilt als eine hochentwickelte Sonderform der Niederwaldwirtschaft, deren ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft den Raubbau von Holz verhinderte. Er prägte über Jahrhunderte hinweg die Siegerländer Landschaft. Auf dieser Waldfläche der Waldgenossenschaft Fellinghausen lebt die alte Wirtschaftsform weiter.

Historisches Handwerkerdorf

Das Handwerkerdorf am Hexenturm in Rüthen wurde 2007 vom Rüthener Förderverein Heimatpflege u. traditionelles Brauchtum nach Vorbild der mittelalterlichen Bauhütten errichtet. In dem Gebäudekomplex wird die Geschichte alter, ortstypischer und nahezu ausgestorbener Berufe (Steinhauer, Schmiede) anschaulich präsentiert. Eingerahmt von Baudenkmälern verschiedener Epochen (Hexenturm) und Funktionen (Alte Seilerei) finden alljährlich im Sommer Workshops zur Bildenden Künste (Malerei, Bildhauerei, Objektgestaltung etc.) statt.

Hohenhof - Museum des Hagener Impuls

Im Hagener Stadtteil Eppenhausen ist ein architektonisches Highlightzu entdecken: das Wohnhaus der Familie von Karl Ernst Osthaus, errichtet von Henry van de Velde. Heute zählt es zu den seltenen Gesamtkunstwerken des Jugendstils in Europa.

Hohlwegbündel Freisenberg

Bei dem Hohlwegbündel im Gewerbegebiet Freisenberg in Lüdenscheid handelt es sich um ein sehr schönes Beispiel einer überregional bedeutenden Überlandverbindung. Das Hohlwegbündel ist Teil einer alten, seltenen Nord-Süd Verbindung des Sauerlandes. So führt diese alte Wegeverbindung nach Norden in Richtung Hagen und stellt in Richtung Süden eine Verbindung in Richtung Siegen-Olpe dar.

Hohlwege "Alte Mainzer Straße" in Burbach

Von der Lipper Höhe über Burbach und Gilsbach bis nach Wilnsdorf führt die Landstraße 723, die in vielen Abschnitten parallel zur vermutlich mittelalterlichen „Mainzer Straße“ verläuft. Diese war einst eine wichtige Verbindung zwischen dem Siegerland mit seiner Eisenerzförderung und -verarbeitung und dem bedeutenden Handelsplatz Mainz.

Hohlwege am Krombacher Schlag / Altes Heck

Der Krombacher Schlag auf dem 'Alten Heck' ist ein historischer Grenzübergang an der Siegener Landhecke. Von der alten Wegtrasse sind noch zahlreiche Hohlwege zu erkennen. Es ist davon auszugehen, das dieses Teilstück einer Kunststraße, die von Frankfurt über Siegen, Olpe, Meinerzhagen, Breckerfeld und Hagen (Hagen-Frankfurter Chaussee) weiter nach Holland führte, bereits als einfache Wegeverbindung seit dem Mittelalter bestand.

Hohlwege an der B 54 in Meinerzhagen

Die Hohlwege sind Überreste der ehemaligen Straße von Siegen nach Hagen, einer wichtigen Fernverbindung, die südlich bis nach Frankfurt und nördlich bis nach Holland verlief. Die Tiefe der erhaltenen Spuren und die große Zahl nebeneinander liegender Trassen lassen die Wichtigkeit dieser Straße erkennen, die in ihrer Entstehung wenigstens auf das hohe Mittelalter zurückgeht, aber auch noch älter sein kann. Westlich des Hohlwegbündels befindet sich der Rest einer kleinen Landwehr, die der Wegesicherung diente.

Hohlwege an der Listerquelle (Eisenstraße)

Bei den Hohlwegen an der Listerquelle handelt es sich um einen Rest der von Meinerzhagen kommenden und über Lüdenscheid nach Hagen führenden Eisenstraße.

Hohlwege Haumche

Bei den gut erhaltenen und im Gelände deutlich sichtbaren Hohlwegen Haumche in Meinerzhagen handelt es sich um Teile einer alten, von Köln über Wipperfürth kommenden und weiter über Attendorn, Elspe, Winterberg , Kassel nach Leipzig führenden Fernstraße, die unter dem Namen „Heidenstraße" bekannt ist.

Hohlwege im Fröhningerholz

Die Hohlwege im „Fröhningerholz“ liegen zwischen den Höhen von Kilgeshahn und Mühlenkopf in Kreuztal-Ferndorf. Es handelt sich um Überreste einer Wegeverbindung vom „Aherhammer“, einem ehemaligen Eisenhammer (erste Erwähnung 1417), nach Bottenbach mit Anschluss an die alte Fernstraße von Arnsberg bzw. Olpe nach Siegen. Die Route verlief durch das Flurstück “Fröhningerholz“ - der Name stammt vermutlich von “Fröhlichshof“, einem der vier Urhöfe von Ferndorf.

Hönnebrücke

Stahlbetonbrücke von 1910, die in unmittelbarer Nähe des Walram-Gymnasiums die Hönne überspannt und eine Holzbrücke an gleicher Stelle ersetzte. Das Brüstungsgeländer weist Jugendstil-Motive auf. Besichtigung jederzeit.

Industrieskulptur Dampfhammer in Freudenberg

Der Dampfhammer ist ein Außenexponat des Technikmuseums Freudenberg in Freudenberg-Wilhelmshöhe. Der 3 Tonnen schwere Bär, so wird der Schmiedehammer genannt, bearbeitete einst im Hilchenbacher Hammerwerk Vorlaender mit bis zu 150 Schlägen in der Minute die 1000 Grad heißen und bis zu 5 Tonnen schweren Blöcke. Der Betriebsdruck des heißen Dampfes lag bei etwa 10 bar.

Jung-Stilling Stube in Grund

Jung-Stilling gehört zu den großen Universalgelehrten, die das 18. Jahrhundert hervorgebracht hat, und zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten des Siegerlandes. Als Johann Heinrich Jung wurde er im Jahre 1740 in dem Dorf Grund bei Hilchenbach geboren. Den Beinamen 'Stilling' legte er sich selbst zu, um damit seine religiös-pietistische Einstellung zum Ausdruck zu bringen.

Kalkofen Grübeck

Zweiergruppe von Kalköfen, bei denen Eimerwerk und ein jüngeres Brechwerk noch vorhanden sind. Die Öfen sind um 1930 errichtet worden, das Brechwerk entstand dagegen erst in den 1950er Jahren. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der ehemalige Steinbruch, der als Deponie genutzt wird.

Kapellenschule Trupbach

Zahlreiche Grabungsfunde belegen eine spärliche und nicht dauerhafte Besiedlung der späteren Trupbacher Gemarkung bereits in der Jungsteinzeit um 3.000 v. Chr. Eine erneute Ansiedlung in der La-Tène-Zeit belegen Scherben-, Werkzeug- und Keramikfunde. Weitere Keramikfunde weisen schließlich auf das Vorhandensein zweier Höfe in der karolingischen Zeit um 900 n. Chr. hin.

Kettenschmiede Brenzel (Grürmannsheide)

Wann die eh. Kettenschmiede Rüsch (heute Brenzel) genau erbaut wurde, ist umstritten. Das Westfälische Amtes für Denkmalpflege geht davon aus, dass der Kotten um 1860 errichtet wurde, während die Familienüberlieferung Rüsch/Brenzel davon ausgeht, dass die Schmiede schon im 18. Jh. erbaut wurde. Fest steht lediglich, dass seit 1778 die Familie Rüsch in der Grürmannsheide ansässig war. Es war üblich, dass die Söhne neben dem Beruf des Bauern auch den des Schmiedes ergriffen. Der letzte Schmied in der Familie war Fritz Rüsch, der sein Handwerk bis 1938 ausübte.

Kettenschmiede Heuer (Refflingsen)

Eigentümer des Hofes ist der Fürst Salm-Horstmar, dessen Vorfahren 1857 das Anwesen gekauft hatten. Ein Jahr darauf wurde der Hof an Bernhard Heuer verpachtet und um 1860 die Schmiede erbaut. Heuers Sohn Robert war als gelernter Kettenschmied von ca. 1900 bis in die 20er Jahre hinein im Kotten hauptberuflich tätig, dessen gleichnamiger Sohn benutzte die Schmiede ab 1928 nur noch zu privaten Zwecken.

Kettenschmiede Treude/Römer

Die Kettenschmiede Treude/Römer wurde zusammen mit dem Wohnhaus vor 1850, möglicherweise sogar schon im 18. Jahrhundert errichtet. Der erste namentlich bekannte Eigentümer war Heinrich Theile. Sein Nachfolger Wilhelm Rüther verkaufte das ganze Anwesen 1907 an Julius Treude sen. Julius Treude war der letzte Schmied, der hauptberuflich im Kotten arbeitete. Sein gleichnamiger Sohn schmiedete in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch aus Gefälligkeit oder zu Demonstrationszwecken.

Knochenmühle in Fretter

Die Knochenmühle in Fretter gehört zum Hof Ruhrmann; sie arbeitete hauptsächlich für den Eigenbedarf des Hofes und nur in geringem Umfang auch für andere. Errichtet wurde das Mühlengebäude vermutlich um 1900, das gußeiserne Stampfwerk ist allerdings älter. Die Verwendung künstlicher Düngemittel verbreitete sich mit der Verkehrserschließung durch die Eisenbahn.

Kohlenmeiler Walpersdorf

Die Köhlerei zur Herstellung von Holzkohle hat im Siegerland eine lange Tradition. In Walpersdorf befindet sich am Talausgang über dem Dorf der letzte Meilerplatz der Region. Dort wird seit über 200 Jahren aus Haubergsholz Holzkohle gewonnen, die früher als Energieträger für die Eisenerzeugung und -verarbeitung benötigt wurde. Heute wird Holzkohle hauptsächlich zum Grillen verwendet.

Kohlenstraße Benfe

Benfe liegt im westlichen Teil des Wittgensteiner Landes in unmittelbarer Nähe des Quellgebietes von Sieg, Eder und Lahn. Durch den Ort führt die Kohlenstraße, ein alter Wirtschaftweg zwischen Wittgenstein und dem Siegerland. Der Impuls zur Besiedlung des obersten Benfetales im 18. Jahrhunderts dürfte von den beiden Eisenhämmern in Ludwigseck gekommen sein. Zu deren Betrieb war Holzkohle nötig und die waldreiche Region bot die besten Voraussetzungen für das Köhlerhandwerk.

Kornbrennerei Hegemann

Im Jahre 1868 gründete Otto Hegemann auf dem Hof Leckebüschen in Sprockhövel eine landwirtschaftliche Kornbrennerei, die über vier Generationen betrieben wurde. Zu besichtigen ist heute der Produktionsgang einer Landwirtschaftlichen Kornbrennerei und die Besucher werden in die Geheimnisse des Kornbrennens eingeweiht.

Kornbrennerei Krugmann

Sehen, riechen, hören und schmecken in der Kornbrennerei Krugmann in Meinerzhagen. Die Wurzeln des Spirituosenherstellers Krugmann reichen bis in das Jahr 1867 zurück. Heute wird das Familienunternehmen durch zwei Markenwelten getragen - der Tradition und der Innovation.

Kornbrennerei Schneider

Die Firma H.& F. Schneider wurde im Jahre 1869 unter der Bezeichnung Schneider & Vieregge in Bestwig-Nuttlar auf dem Eisenhammer gegründet. Hier wurde eine Destillation und Likörfabrik betrieben, die hochprozentigen Sauerländer Korn herstellte.

Kraftwerk Ahausen

Zwischen Heggen und Attendorn ist die Bigge zum Ahauser See aufgestaut. Das 1937/38 errichtete Kraftwerk mit Natursteinverkleidung diente als Vorstufe zu dem schon damals geplanten, kriegsbedingt aber erst 1959 bis 1964 verwirklichten Biggesee zwischen Attendorn und Olpe. Auf ein repräsentatives Erscheinungsbild wurde Wert gelegt. Heute dient das Kraftwerk Ahausen als Speicherkraftwerk zur Abdeckung von Lastspitzen. Es liefert jährlich etwa 4,6 Millionen Kilowattstunden.

Kraftwerk Lenhausen

Wenige hundert Meter unterhalb der Biggemündung zweigt bei Finnentrop ein breiter Werkkanal von der Lenne ab. Er führt zum 1927/28 errichteten Kraftwerk Lenhausen, einem repräsentativen Bruchsteinbau von schloßartigem Aussehen. Auch hier ist die originale Maschinenausstattung noch weitgehend erhalten und beweist ihre Leistungsfähigkeit, indem sie noch immer jährlich etwa 5,2 Millionen Kilowattstunden ins Stromnetz einspeist.

Krombacher Bauerei

Die Krombacher Brauerei ist eine der modernsten Braustätten Europas. Im Rahmen einer Brauereibesichtigung wird gezeigt, welche verschiedenen Stationen die Produkte von der Anlieferung der Rohstoffe bis zur Auslieferung durchlaufen. Anschließend haben die Gäste beim "Krombacher Dreiklang" die Gelegenheit die Produkt der Krombacher Brauerei zu verkosten.

Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen

Der Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstolln in Kreuztal wurde 1826-1878 erbaut und stellt eine untertägige Verbindung zu den Gruben in Müsen (Stadt Hilchenbach) her. Auf einer Länge von gut 4 km führt er nach 2,8 km zu den Ferndorfer Gruben an der Martinshardt von dort zum Stahlberger Gang in Müsen. Mit dem Stahlberger Erbstollen entstand damit eine 5.145 m lange untertägige Verbindung, die die Gruben der Martinshardt, in erster Linie aber den Müsener Stahlberg entwässerte.

Kulturbahnhof Grevenbrück

Das Bahnhofsempfangsgebäude Lennestadt-Grevenbrück (Baujahr 1862) besteht aus dem zweieinhalb geschossigen Querhaus von drei Achsen Breite und dem dreiachsigen, eingeschossigen, linksseitig angebauten Längsflügel. Das Bruchsteingebäude ist im sogenannten Tudorstil errichtet. Der Querhausgiebel ist mit einem ehemaligen Uhrentürmchen bekrönt.

Kunsthaus Alte Mühle Schmallenberg

Der Maler und Grafiker Hermann Falke (geb. 1933 in Schmallenberg, verstorb. 1986 in Loibach/Kärnten) erwarb 1974 die 'Röbbers Mühle' und renovierte sie liebevoll mit heimischen Materialien. In der früheren Korn- und Ölmühle (Grundmauern aus dem Jahr 1265) des Klosters Grafschaft, lebte Hermann Falke bis zu seinem Tod mit seiner Familie. Die alte Mühle war für ihn ein 'Tabernakel', der ihm Muße und Kreativität gewährte. Hier schuf der in Loibach/Kärnten begrabene Künstler ein bedeutendes malerisches Werk.

Kunstschmiede Eduard Balbach

Das Schmiedehandwerk ist eines der ältesten Handwerke. Schon in der Nieblungensage wird erzählt, dass Siegfried sein Schwert selbst schmiedete. In diesem Privatmuseum des Kunstschmieds Eduard Balbach sind historische, zum Teil handgeschmiedete Schmiedewerkzeuge und Maschinen einer alten Dorfschmiede zu sehen.

Landhaus ILSE

Das im Bauhausstil errichtete Gebäude „Landhaus ILSE“ ist mit dem einstigen Bergbau in Buchhellertal verbunden. Es wurde 1924 in Form eines Atriumhaus erbaut und diente wohl anfangs dem Bergwerksdirektor Willi Grobleben und den Gästen als komfortable Unterkunft. Im banachbarten Buchhellertal baute Grobleben eine besondere Heilerde ab. Später wurde es als Wohnhaus genutzt.

Laufwasserkraftwerk in Bamenohl

Nahe beim Schloss und von seiner feinen Gestaltung her aussehend als gehöre es als Gartenpavillon dazu, steht das Kraftwerk am südlichen Ortsausgang von Bamenohl. Es wurde 1921/22 noch in reinem Jugendstil errichtet und präsentiert sich bis heute sogar noch weitgehend mit seiner originalen Maschinenausstattung aus der Bauzeit. Es liefert jährlich etwa 2 Millionen Kilowattstunden ins Netz. Derzeit liegt es allerdings wegen Schäden am Obergraben still.

Lennebrücke Stenglingsen

Große Brücke aus Sandstein-Quadermauerwerk, die auf vier Pfeilern ruht, welche von fünf Segmentbögen überspannt werden. Die Untersichten der Brückenbögen sind verputzt. 1899/1900 erbaut und 1994 instandgesetzt. Derzeit nur als Fußgänger- und Radfahrerbrücke genutzt.

Magazin und Hüttenmeisterhaus Lohe

In den ehemaligen „Loher Hütten- und Hammerwerken“, erstmals 1439 erwähnt, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. einer der ersten mit Koks befeuerten Hochofen im Siegerland in Betrieb genommen. Von der Hütte, den Hämmern und Lagergebäuden steht heute nur noch das alte Magazingebäude in dem früher Kohle gelagert wurden. Er liegt nahe am Kindelsbergpfad, der am einstigen Hüttenweiher vorbei führt. Erhalten ist auch das Hüttenmeisterhaus aus dem Jahre 1718.

Monte Schlacko

Der Monte Schlacko – das Wahrzeichen des Siegener Hüttentals – entstand aus der Schlacke der „Bremer Hütte“ (1873-1930). Die Schlacke wurde per Seilbahn zur Halde gebracht, woran heute noch ein Eisenpfeiler auf dem Gipfel erinnert. Die einstige Mondlandschaft ist heute ein Naturschutzgebiet, da sich auf dem nährstoffarmen, schwermetallhaltigen Boden seltene Pflanzen und Tiere angesiedelt haben.

Museum "Leben und Arbeiten in Burbach"

- Das Museum ist momentan aus baulichen Gründen geschlossen -

Die „Alte Vogtei“ in Burbach ist ein etwa 500 Jahre alter nassauischer Amts- und Gerichtssitz. Neben der ehemaligen Vogtei, einem der stattlichsten Fachwerkhäuser des Siegerlandes, wurde in den 1980er Jahren vom Heimatverein "Alte Vogtei e.V." das Gebäude der Zehntscheune restauriert. Dort ist seitdem ein historischer Handwerkerhof untergebracht, der vorwiegend dörfliches Handwerk und bäuerliches Arbeitsgerät zeigt.

Museum des Freien Grundes

Das Museum des Freien Grundes präsentiert auf ca. 600 m² Ausstellungsfläche über 3.000 Exponate in den Ausstellungsbereichen: Land- und Haubergswirtschaft, Handwerk, Bergbau und Wohnraumgestaltung früherer Jahre. Es zählt zu den größten und schönsten Heimatmuseen im südlichen Siegerland und zeichnet sich besonders durch die Geschlossenheit des Sammlungsbestandes aus.

Museum für Stadt- und Kulturgeschichte

Das Patrizierhaus, in dem heute das städt. Museum für Stadt- und Kulturgeschichte untergebracht ist, wurde 1730 von dem Mendener Bürgermeister Johann Caspar Biggeleben erbaut. Der angesehene Kaufmann und Bürgermeister ließ sein repräsentatives Haus in bester Stadtlage Mendens unmittelbar an einem Marktplatz errichten.

Museum für Vor- und Frühgeschichte

Im ehemaligen Wocklumer Stabhammer neben der Luisenhütte lädt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve zu einer Zeitreise durch 400 Millionen Jahre Balver Geschichte ein. Unter dem Motto „Erdschätze – Menschenspuren“ gibt das Museum Einblick in die spannende und abwechslungsreiche Natur- und Menschheitsgeschichte des Hönnetals.

Obernautalsperre

Die Obernautalsperre in Netphen-Brauersdorf ist die größte Trinkwassertalsperre des Siegerlandes mit 15 Mio. Kubikmetern Fassungsvermögen. Sie hat sich als Anziehungspunkt für Erholungssuchende aus nah und fern her- ausgebildet. Eingebettet in die reizvolle Mittelgebirgslandschaft wird sie überragt von der Alten Burg, einer Fliehburg und kultischer Mittelpunkt aus der Zeit etwa 500 vor Christus.

Oestertalsperre

Die Oestertalsperre - Plettenbergs Brauchwassertalsperre und größtes Schwimmbecken der Stadt am Ortsausgang in Plettenberg-Himmelmert. Sie ist beliebt bei Wassersportlern und Anglern.

Pelton-Turbine

Wassermühlenstandort des 16. Jahrhunderts. 1916 ersetzt eine Pelton-Turbine mit 8 PS Leistung eine bisher nicht bekannte Koppelung von zwei hintereinander geschalteten, oberschlächtigen Wasserrädern. Die Turbinenanlage blieb bis 1963 in Betrieb und wurde 1990 als Turbinenanlage reaktiviert. Pelton-Turbinen sind in Westfalen-Lippe nur wenig bekannt, diese ist derzeit die einzige betriebsbereite und denkmalgeschützte Anlage.

Pfannenbergturm

Der Aussichtsturm auf dem 499 Meter hohen Pfannenberg in Siegen-Eiserfeld, an der Grenze zu Neunkirchen-Salchendorf gelegen, ist ein Wahrzeichen des Siegerländer Erzbergbaues mit seiner wechselvollen Geschichte. Seit 1870 diente diese 20 m hohe Stahlkonstruktion der Erzgrube „Pfannenberger-Einigkeit“, der bedeutendsten Erzgrube im Freien Grund, als Förderturm. Mit ihm fuhren die Bergleute bis in 450 m Tiefe hinab.

Pumpspeicherwerk Rönkhausen

In den Jahren 1964 bis 1969 wurde auf dem Dahlberg bei Rönkhausen ein 1 Million Kubikmeter fassendes Becken errichtet und über 270 Meter tiefer im Glingetal ein weiteres, das1,3 Millionen Kubikmeter faßt. Mit ihren Maschinen im unterirdischen Kraftwerk, die Pumpen und Turbinen in einem sind, wird mit billigem Nachtstrom Wasser ins Oberbecken gepumpt und damit zu Spitzenlastzeiten wieder Strom erzeugt.

Reiterstellwerk „Kf“ in Kreuztal

Das Stellwerk 'Kf' (Kreuztal Fahrdienstleiter) liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke im Teilabschnitt Altena-Siegen, der im Jahre 1861 eröffnet wurde. Am 14.10.1923 als elektromechanisches Befehls- und Fahrdienstleiterstellwerk in Betrieb genommen, diente es als Ersatz für ein älteres mechanisches Stellwerk. Es wurde als brückenartiges Reiterstellwerk in konventioneller Bauform errichtet.

Rennofen Gut Berentrop

In Neuenrade wurden 16 Rennfeuerplätze entdeckt, die sich zumeist im Brunnenbachtal nahe des Prämonstratenserklosters Berentrop befinden. In dieser Zeit breitete sich die Rennfeuerverhüttung ungewöhnlich stark aus, was vor allem auf das Anwachsen des Eisenbedarfs (Herstellung von Waffen und Rüstungen, Burgenbau, Städtegründungen) zurückzuführen war. Im märkischen Sauerland konnten mehr als 1400 Eisenschmelzplätze und Eisenverarbeitungsstätten festgestellt werden, die größtenteils aus dem 11.-13. Jh. stammen.

Rhadermühle

Neben der Gaststätte »Rhader Mühle« gelegene Kornmühle, die zum Anwesen »Haus Rhade« gehört. Von den ehemals drei Mahlgängen existiert noch einer, außerdem sind noch Welle und Getriebe zum Wasserrad und ein funktionsfähiger Backofen vorhanden.

Riemerschmid Haus

Das Riemerschmid Haus ist ein typisches Arbeiterwohnhaus der Hagener Walddorf-Siedlung, die der Architekt Richard Riemerschmid ab 1907 für die Arbeiter der nahegelegenen Textilfabrik Elbers plante. Heutzutage ist es ein bedeutendes Zeugnis einer Arbeitersiedlung nach 1900.

Röstofenanlage Spateisengrube Storch und Schöneberg

Die Reste der früheren Röstofenanlage in Siegen-Gosenbach sind ein seltenes Dokument der Siegerländer Industriegeschichte. Bei der alten Bruchsteinwand handelt es sich um eine in den Hang gebaute ehemalige Röstofenanlage der Spateisensteingrube Storch & Schöneberg, die zur Aufbereitung von Roherzen diente. Einst bestand sie aus vierzehn nebeneinander aufgereihten Öfen, die in der Zeit von 1862 bis 1895 unterhalb der Grubenanlage Storch & Schöneberg gebaut wurden.

Sägemühle Remblinghausen

Ein wahres Schmuckstück an Kulturdenkmal ist die historische Sägemühle in Remblinghausen. Was hier schön anzuschauen ist, funktioniert weitgehend auch noch: Die Technik und Einrichtung aus der Zeit von 1880 bis 1936 wird während der Besichtigung angeworfen. Erbaut wurde die Sägemühle 1809, erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Mühle in Remblinghausen aber bereits 1671.

Sauerland-Museum

Aktuell

Das Sauerland-Museum ist seit dem 27.10.2014 bis voraussichtlich Frühjahr 2018 geschlossen. Kulturangebote werden künftig im "Blauen Haus" präsentiert. Die Rezeption befindet sich gemeinsam mit dem Medienzentrum im "Blauen Haus", Alter Markt 30, 59821 Arnsberg.

Schlossmühle Menden

Die Mendener Mühle mit angrenzendem Mühlengraben, welche im Mittelalter außerhalb der Stadtmauern lag, ist als Schlossmühle die älteste Mühle in Menden und wurde vermutlich im 14. Jahrhundert erbaut.

Schlüsen-Lehrpfad Junkernhöh

"Schlüsen" - eine mundartliche Bezeichnung für Hohlwege - sind die Zeugen alter Handelswege. Sie waren unbefestigt und erhielten ihre Form durch stetige Nutzung. Drolshagen hat seit jeher eine bedeutsame Einbindung in ein überregionales Netz von Handelsstraßen, wie z.B. die Eisenstraße. Deswegen findet man im Drolshagener Land eine Vielzahl von Hohlwegen, die vor allem im Mittelalter genutzt wurden. Damals waren sie die Lebensadern der Region. Dank zahlreicher Informationstafeln ist der Lehrpfad gut im Alleingang zu erkunden. Führungen können ebenfalls gebucht werden.

Schmarotzerhaus in Menden

Vom Sorgen-Denkmal zum Aushängeschild: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnete das Gebäude „Schmarotzerhaus“ in Menden (Märkischer Kreis) wegen seiner fertiggestellten beispielhaften Sanierung als Denkmal des Monats November aus.

Schmiede, Speicher und Haferkasten in Werdohl-Pungelscheid

Die Burg Pungelscheid, die 1360 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, brannte 1797 zum ersten Mal vollständig ab; nur noch die Fundamente eines Rundturmes, einige Mauerreste sowie das Gewölbe im Keller einer heutigen Gastwirtschaft sind heute noch erhalten. Auf dem Gelände der ehemaligen Vorburg wurden nach dem Brand drei Gebäude errichtet, die zusammen mit den umliegenden Bauernhöfen das Ortsbild prägen: Ein Kornspeicher, ein Haferkasten sowie eine Huf-und Wagenschmiede.

Schmiedemuseum Arfeld

Die Arfelder Schmiede wurde 1856 erbaut und zu Beginn des 20. Jh. durch ein oberschlächtiges Wasserrad mit einer Drahtseil-Transmission zum Antrieb von Maschinen ergänzt. Es folgte eine Erweiterung mit Wagnerei, ein Überbau für geschützten Hufbeschlag und die Anlage eines oberschlächtigen Wasserrades aus Metall, das durch den vorbeifließenden Arfebach gespeist wird.

Sessinghauser Hammer

- Ein Industriemuseum und Ausflugsort in Planung -
Der Sessinghauser Hammer soll in den kommenden Jahren zu einem attraktiven Ort für BesucherInnen (Wanderer, Radfahrer, Bahnreisende, Tagestouristen) umgebaut werden. Derzeit ist der ehemalige Hammer noch nicht vollständig restauriert und nur in Teilen von Außen zu besichtigen.

Siedlinghauser Heimatstube

Gegenstände aus Haus und Hof, aus Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, aus dem dörflichen, kirchlichen und sozialen Umfeld der Menschen des oberen Sauerlandes, soweit sie Heimatgeschichte dokumentieren.Schrift-, Bild-, Film- und Tondokumente, die geeignet sind, die o.a. Exponate zu veranschaulichen und zu erläutern.

Siedlung "Lange Riege"

Die "Lange Riege", einst Wohnung und Werkstätte der Eilper Klingenschmiede, kann auf eine über 300jährige wechselvolle Geschichte zurückblicken. Lange vor der Industrialisierung gingen hier Schmiede aus dem bergischen Land ihrer Arbeit nach.

Siegerländer Rieselwiese Rinsdorf

Nach historischem Vorbild ist bei Wilnsdorf-Rinsdorf eine Rieselwiese in der alten Siegerländer Wiesenbautechnik angelegt worden. Die erste urkundliche Erwähnung der Wiesenbewässerung datiert auf das Jahr 1534. Gute Heuwiesen waren zu jener Zeit sehr knapp, weil für das Schmelzen des Eisenerzes viel Holzkohle benötigt wurde und Wälder deshalb nicht gerodet wurden. Für Wiesen bleiben nur die feuchten Talgründe. Als frühe Form der künstlichen Bewässerung war die Rieselwiese in vielen Bachtälern des Siegerlandes ein fester Bestandteil des Landschaftsbildes.

Sorpesee

Wir in Sundern!

Stadtmuseum Hagen im Historischen Centrum

Das Stadtmuseum im Historischen Centrum Hagen präsentiert die wechselvolle Geschichte der Stadt, ihrer Stadtteile und der Region - vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart. Zusammen mit dem Hagener Stadtarchiv bildet das Stadtmuseum das „kulturelle Gedächtnis“ der Stadt.

Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg

Das Hilchenbacher Stadtmuseum in der Wilhelmsburg, einem ehemaligen nassauischen Landesschloss und bis 1976 Sitz des Amtsgerichts, bietet einen Überblick der Ortsgeschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert unter Berücksichtigung der Wirtschafts- und Sozialverfassung und unter Einbeziehung landes-, kultur- und allgemeingeschichtlicher Entwicklungsaspekte.

Stadtmuseum Werdohl

Die Ausstellung thematisiert die Veränderungen in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht und zeigen, wie sie bis heute das örtliche Leben beeinflussen. Die für Werdohl bis heute prägenden Strukturen entstanden mit der Industrialisierung seit Ende des 19. Jhs. Aus dem um 1800 kaum 1000 Einwohner zählenden, abgelegenen Dorf entwickelte sich ein aufstrebender Ort mit zahlreichen Fabrikbetrieben der metallbe- und verarbeitenden Industrie. Die Einwohnerzahl verzehnfachte sich bis zum Ersten Weltkrieg - 1936 wurde Werdohl in den Rang einer Stadt erhoben.

Steinbergruine

Vom Steinberg in Ostwig sollten die Abgase aus der Erzverhüttung hoch über den Bewohnern abgeführt werden. Aber bevor der Kamin zum Einsatz kam, zerplatzte der Ramsbecker Bergbau-Boom. Heute bietet eine Aussichtsplattform auf der Steinbergruine einen herrlichen Rundblick.

Steinerne Brücke

Dreibogige Straßenbrücke über die Lenne, 1912 am Eingang des Rahmedetales im Zuge eines alten Hauptverkehrsweges und als Ersatz einer mittelalterlichen Brücke erbaut. Die rund 68 m lange Brücke besteht aus drei flachen Korbbögen und weist Jugendstilelemente auf. Eingemeißelte Wappen der ehemaligen Grafschaft Mark und Westfalens (springendes Pferd).

Stephandachstuhl

Bei der Dachkonstruktion des früheren Kessel- und Maschinenhauses der ehemaligen Firma Graewe & Kaiser in Plettenberg-Eiringhausen handelt es sich um ein nach der Bauweise „Stephan“ gebildetes Bogendach, das Ende des 19. Jahrhunderts als „Stephan´sche Fachwerkbogen oder „System Stephan“ als Sonderkonstruktion in der Praxis eingeführt wurde.

Stütings Mühle

Schon im Jahre 1307 verlieh der Kölner Erzbischof das Mühlenrecht dem „Praepositus“ des Abtes von Kloster Grafschaft, dem Propst von Belecke. Das bedeutete, es bestand für alle Bauern der näheren und weiteren Umgebung Mahlzwang bei der Propsteimühle in Belecke.

Teichsmühle Bad Sassendorf-Lohne / Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Kreis Soest

Als Hauptort der Soester Börde, birgt Bad Sassendorf-Lohne die ursprüngliche Ölmühle – heutige Teichsmühle. Der einen ha große Mühlenteich, der Quellteich der Ahse, treibt die seit Anfang 1900 viergeschossige Getreidewassermühle an, deren Mühlentechnik im Kern erhalten geblieben ist. Die Lohner Teichsmühle ist heute Sitz der ABU Station Soest - ursprünglich, nützlich, interessant - erfahren Sie Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt in der Soester Börde!

Teichsmühle Soest

Aus dem 13. Jahrhundert stammt die Wassermühle am Großen Teich, der übrigens nie zufriert, da er von unzähligen warmen Quellen gespeist wird. Heute beherbergt die alte Mühle die Tourist-Information Soest.

Trafo-Häuschen

Bereits um 1900 wurde die Stadt Balve durch ein Kraftwerk in der Gransauer Mühle mit Strom versorgt. Das 1913 im neugotischen Stil erbaute Trafo-Häuschen steht für die Ausweitung der Energieversorgung in Richtung Wocklum.

Trafostation Amalienhütte

Das Transformatorenhaus der ehemaligen Amalienhütte in Niederlaasphe wurde 1924 aus rotem Sandstein errichtet. Es diente der Energieverteilung einer Ringleitung der Buderus'schen Eisenwerke im Lahn-Dill-Gebiet und versorgte speziell das Hüttenwerk mit elektrischer Energie. Hier produzierten teilweise bis zu 500 Arbeiter vorwiegend gusseiserne Öfen.

Veltins Brauereibesichtigung

Seit 1824 wird in Grevenstein Bier gebraut

Venetianerstollen

Der Venetianerstollen ist eine Erinnerung an die frühe Geschichte des Erzbergbaues in Ramsbeck. Er ist nicht begehbar. Der Eingang im Bastenberg ist jedoch sichtbar und beschildert. Auf eine bewegte Geschichte blickt das Bergwerk in Bestwig-Ramsbeck zurück. Und viele Legenden ranken sich darum.

Villa Bubenzer

Der Kokosnußölfabrikant Carl Bubenzer ließ sich 1902-04 in repräsentativer Lage auf dem Bergsporn „Trulich“ eine standesgemäßes Domizil errichten. Das großzügige im Heimatschutzstil und mit Jugendstilschmuckformen erbaute Wohnhaus erhielt an der Nord-Ost-Ecke einen Aussichtsturm. Aus den Turmzimmern kann man noch heute die Bahnhofstraße mit ihren im 19. Jahrhundert entstandenen Villen überblicken.

Villa Post (jetzt VHS Hagen)

Die Villa liegt zentral in Bahnhofsnähe in einem Park mit altem Baumbestand. Sie wurde 1892 von dem Wehringhauser Kaufmann Wilhelm Post im spätklassizistischen Stil in Anlehnung an die Renaissance erbaut: ein kubischer, zweigeschossiger Backsteinbau mit Werksteingliederung und pfannengedecktem, flach geneigtem Walmdach.

Waldarbeitermuseum in der Alte Mühle Latrop

Sammlung von altem Waldarbeiterwerkzeug bis zu den heutigen Motorsägen. Alte Akten (Lohnlisten, Rügebücher, Wirschaftspläne, Karten der ehemaligen Revierförsterei Latrop). Infotafeln zur 'Geschichte des Dorfes Latrop', 'Latrop ein Walddorf', und 'Entwicklung des Fremdenverkehrs'.

Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth

Das Waldinformationszentrum im über 100 Jahre alte Forsthaus Hohenroth ist ein beliebtes Ausflugsziel an der historischen Kohlenstraße unweit des Rothaarsteigs. Neben zahlreichen Veranstaltungen bietet das Waldinformationszentrum wechselnde Ausstellungen, ein großes Rotwildgehege und ein reichhaltiges Programm zum Thema „Wald“. Hier kann man übernachten oder tagen. Das Forsthaus ist auch Startpunkt von Rundwegen und Naturpfaden.

Warsteiner Brauerei

Die Anfänge der Warsteiner Brauerei gehen auf das Jahr 1753 zurück, als der Landwirt Konrad Cramer erstmals Biersteuer zahlen musste. Kontinuierlich bleibt die weltweit agierende Brauerei in Familienbesitz. Das 2006 eröffnete Besucherzentrum „Unsere Warsteiner Welt“ zeigt den Besuchern die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Unternehmens.

Wasserburg Hainchen

Die Wasserburg Hainchen ist die einzige Höhenwasserburg im südwestfälischen Raum. Das im Jahre 1290 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude wurde im Jahr 1313 von der Adelsfamilie vom Hain an den Grafen Heinrich von Nassau-Siegen verkauft. 1355 wurde die von zwei Gräben umschlossene Burg an den Ritter Konrad von Bicken aus Herborn als Nassauisches Burglehen übergeben. Unter Phillip von Bicken erwarb die Familie 1443 die gesamte Besitzung, Burg und Tal zum Hain, zum Lehen. In dieser Zeit begann die bauliche Erweiterung der Burg, an der Nordostseite des Hauptgebäudes wurde eine Kapelle angebaut.

Wassermühle Nenkersdorf

Die Wassermühle Nenkersdorf, eine Wassermühle mit oberschlächtigem Wasserrad, wurde 1240 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte bis zum Jahr 1400 zu den Besitzungen der Schlossherren von Hainchen. Sie ist die einzige komplett erhalten gebliebene Wassermühle mit einem oberschlächtigen Wasserrad im Kreis Siegen-Wittgenstein und vollständig funktionstüchtig. Seit fünf Generationen befindet sich die Wassermühle Nenkersdorf im Privatbesitz der Familie Weber.

Wassermühle Niederdielfen

Die landschaftlich sehr schön gelegene Wassermühle mit Mühlenweiher und -graben ist ein Paradebeispiel für die Mühlentechnik zu Beginn des 18. Jhs. Ursprünglich lag die Mühle weit abgesetzt vom Dorf am rechten Rand des Weißtales nahe der Einmündung des Filsbachtälchens. Aus einigen Besonderheiten der Zimmermannskonstruktion lässt sich der Bau in die erste Hälfte des 18. Jhs. datieren. Mündlich überliefert ist als Baujahr 1729. Vermutlich aus dem Beginn des 20. Jhs. stammt eine Verlängerung des Baukörpers nach Osten.

Wasserrad Langenholdinghausen

Das unterschlächtige Wasserrad in Langenholdinghausen wurde 1908 nach Art des 'Züppinger Wasserrades' gebaut. Mit einer Leistung von 3,5 PS diente es seinem Besitzer Jakob Hinkel zum Antrieb der Maschinen seiner Schreinerei. Als Lehngut von Stift Keppel wurde der Hof 'Kolwe' in Langenholdinghausen in einer Urkunde von 1277 erstmals erwähnt. Er gehörte einst zu Niederholdinghausen, ebenso wie die Langenholdinghauser Mühle, die erstmals 1496 erwähnt wurde.

Wasserturm Lippstadt

Der Wasserturm ist Lippstadts höchstes Gebäude und ein Wahrzeichen der Stadt. Im Jahr 1901 wurde das Bauwerk in Betrieb genommen und versorgte Lippstadt mehr als 80 Jahre mit Trinkwasser. Heute ist der Turm dank der Renovierung und Unterhaltung durch die Sparkassenstiftung Lippstadt ein Denkmal.

Wasserwerk Menden

Die Armaturenfirma SAM Schulte GmbH unterhält ein museales Wasserwerk mit Originalmaschinen. Das denkmalgeschützte Gebäude, welches in der Horlecke liegt, ist einschließlich der Wasserräder und Pumpen originalgetreu restauriert worden. Rundbögen zieren das 1901 in Betrieb genommene Backsteingebäude.

Wegeringhauser Tunnel (Radtunnel)

Im Jahre 1903 wurde mit der Strecke Bergneustadt-Olpe der letzte Abschnitt einer Bahnverbindung aus dem südlichen Westfalen nach Köln ins Rheinland eröffnet. Dazu musste die Wasserscheide zwischen Bigge und Agger mit einem 724 m langen Tunnel 50 m unter dem Ort Wegeringhausen überwunden, besser noch unterwunden, werden. Über 15.000 m³ Gestein wurden aus dem Berg geschafft und zu beiden Seiten der Bahntrasse sowie auf dem Gelände des Bahnhofs Hützemert verbaut.

Willinger Brauhaus

Bier brauen in Willingen. Der schmucke Bau des Willinger Brauhauses wurde in den Jahren 1921/22 von Anton Heller und seiner Frau Beate (geborene Nies, Brauerei Weißenburg, Lippstadt) gebaut. Als Architekt wurde Georg Metzendorf gewählt, den Erbauer der Margarethenhöhe in Essen. Aufgrund seiner Verdienste um die Gemeinde wurde Anton Heller 1923 die Ehrenbürgerwürde verliehen. So hatte er den Schulbau unterstützt und in Not geratenen Bürgern geholfen.

Orte der Industriegeschichte
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