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Museum Alte Kornbrennerei

Museum in Sundern!

Der Museumsverein Sundern e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere die Handwerks-, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte von Sundern zu pflegen.

Von der Einsatzfreude und dem Enthusiasmus jedes einzelnen Mitstreiters können Sie sich bei einem Besuch im Museum „Alte Kornbrennerei“ mitten in Sundern überzeugen. Liebevoll zusammengetragene Werkstücke längst vergangener Zeiten zeugen von einer – seit Jahrhunderten – erfolgreichen industriellen Entwicklung in Sundern. Viele der teils vor Jahrhunderten gegründeten Firmen bestehen noch heute. Der Bergbau, der zwischen 1400 und 1927 ebenfalls in unserer Region florierte, ist hingegen leider nicht mehr präsent. Natürlich gab und gibt es in Sundern auch weitläufige landwirtschaftliche Betriebe, die sich ab 1600 hier angesiedelt haben.

Das Gebäude, in dem sich heute die „Alte Kornbrennerei“ befindet, wurde um 1500 als Wehrturm gebaut. Dass im selben Haus später dann Schnaps gebrannt wurde, ist Herrn Kleinsorge zu verdanken, der 1882 die Kornbrennerei zum Gewerbe anmeldete. Bis ins Jahr 1966 hinein wurde im heutigen Museum Schnaps gebrannt.

1769 wurde der Wredesche Hammer gebaut. Auf diesem Gelände ging Johannes Scheffer 1849 zur Papiererzeugung aus Stroh über. Damit begann der Aufschwung der PS (Papierfabrik Sundern).

Als Ende des 19. Jahrhunderts das Petroleum entdeckt wurde, begann Firma Brumberg im Jahr 1873 mit der Fertigung von Metalllampen.

Die heutige Firma Schulte Ufer begann ihre Fertigung im Jahr 1886. Aktuell überzeugt sie nach wie vor europaweit mit ihrem Pfannensortiment.

Obwohl die Firma Maybaum Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderte die Pforten schloss, sind besonders ihre Herde noch heute überall bekannt. Der Aufstieg dieser Firma begann im Jahr 1890. Viele Maybaum-Exponate können heute im Museum „Alte Kornbrennerei“ bewundert werden.

Auch Firma Severin – heute europa- und weltweit bekannt für ihre Elektroartikel – begann im 19 Jahrhundert mit ihrer Fertigung (1892).

Mit der Röhrtalbahn, die Sundern mit Neheim verband, siedelten sich Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts nach und nach weitere Firmen in der Röhrstadt Sundern an:

Um 1900 bis 1919: Die Metallwarenfabrik Otto Brumberg (1906), Firma August Pingel (1909), Carl Froh (1911), Gebrüder Funke (1919)

1920-1940: Hönnetaler Kettenfabrik (1920), SKS Scheffer Klute, Schröder und Söhne, Gebr. Beilmann, Fritz Buchheister, Clemens & Co. und Gebr. Blome im Jahr 1922, Linneborn Lampen (1923), Gebrüder Schulte (1925), Paul Bruchhage (1927), Geb. Tillmann (1931), Wilh. Scheffer Metall (1932), Assheuer und Pott (1933), Presswerk Sundern, Josef Sauer und Josef Hugenpoth (1934), Adami + Tillmann (1936)

Ab 1940: Johann Baulmann (1941), Franz Kordes (1943), Emde und Simon+ Schelle (1946), Becker + Schulte und Wepa (in der PS) (1948), Paul Hauschulte (1950), Alois Fischer (1950), um 1960 Fa. Frieling, Lübke und Vogt (1968).

Ein Großteil der aufgeführten Firmen wird heute im Museum dargestellt. Hier finden in unregelmäßigen Abständen Kunstausstellungen, Lesungen und Sonderveranstaltungen statt.

Führungen werden von Herrn Finke auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung angeboten. Tel.02933/3765

Anreise:

Öffnungszeiten

Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr
Sonntag 14:00 - 16:00 Uhr

Adresse

Museum "Alte Kornbrennerei"
Hauptstraße 130-132
59846 Sundern
Telefon 029 33/ 63 32
info@sundern-sorpesee.de
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