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Stütings Mühle

Kurz bevor die Wester in den Fluss Möhne mündet liegt das Fachwerkensemble der Korn- und Sägemühle "Stütings Mühle" in der Ortschaft Belecke (Stadt Warstein). Ihre Existenz ist seit 1307 belegt, noch heute wird mit dem Mühlrad Strom erzeugt.

1307 verlieh der Kölner Erzbischof das Mühlenrecht dem „Praepositus“ des Abtes von Kloster Grafschaft, dem Propst von Belecke. Das bedeutete, es bestand für alle Bauern der näheren und weiteren Umgebung Mahlzwang bei der Propsteimühle in Belecke. Außer der Mahlmühle gab es in Belecke durch all die Jahrhunderte noch eine Sägemühle und auch eine Oel-, Loh- und Walkmühle. Angetrieben wurden alle Mühlen durch das Wasser der „warmen“ Wester.

Die Familie Stüting hat die Mühle Anfang des 19. Jahrhunderts übernommen und so der Einrichtung ihren noch heute genutzten Namen gegeben. In ihrem ursprünglichen Sinn wurde die Mühle bis etwa 1963 genutzt.

1984-94 hat der Arbeitskreis Mühlrad im Kultur- und Heimatverein Badulikum das Mühlrad, das Horizontalgatter und die Turbine überholt. Heute erzeugt sie 130.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr. Im Nachbargebäude, einer ehemaligen Fruchtscheune, ist heute die Stadtbücherei Belecke ansässig.

Zum "nostalgischen Ensemble" der Stütings Mühle gehören noch eine Naturbühne und der 2017 restaurierte "Kleine Speicher". Über einen schönen Pfad erreicht man bergauf in einem Spaziergang die Altstadt Belecke.

Angebote:

  • Führungen
  • Vorführungen des Sägebetriebes und des Wasserkraftwerkes

    Kontakt: Arbeitskreis Mühlrad im Kultur- und Heimatverein Badulikum, www.badulikum.de

Anreise:

Öffnungszeiten

frei zugänglich / immer geöffnet

Adresse

Stütings Mühle
Wilkestr. 1a
59581 Warstein - Belecke
Telefon 02902-75667
tourist@warstein.de
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