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Trafostation Amalienhütte

Das Transformatorenhaus der ehemaligen Amalienhütte in Niederlaasphe wurde 1924 aus rotem Sandstein errichtet. Es diente der Energieverteilung einer Ringleitung der Buderus'schen Eisenwerke im Lahn-Dill-Gebiet und versorgte speziell das Hüttenwerk mit elektrischer Energie. Hier produzierten teilweise bis zu 500 Arbeiter vorwiegend gusseiserne Öfen.

Zur Ausrüstung der Umspannstation gehörten zwei Transformatoren mit insgesamt 1.000 kW Leistung, von denen ein Gerät erhalten ist. In beiden Stockwerken des Turmhauses befinden sich zahlreiche originale Schaltgeräte, Verteileranlagen, Schutz- und Messeinrichtungen. An den Wänden im Untergeschoss befinden sich 15 Marmortafeln mit Bedienungselementen und Messgeräten einer Niederspannungsverteilung. Die aufwendige Ausgestaltung mit Holzverblendungen, Zierleisten und Rosetten - alles im Jugendstil gehalten – sind das Glanzstück des kleinen Museums.

In einem Nebenraum des Hauses gibt es wechselnde Ausstellungen mit Bildern aus Vergangenheit und Gegenwart, aus Kultur und Technik unseres Landes. Hier kann man eigene Experimente aus der Elektrizitätslehre durchführen. Gleich neben der Trafostation befindet sich ein kleiner Mühlenteich, dessen Wasser eine ganze Reihe von Miniatur-Wasserrädern und -Turbinen antreibt.

Öffnungszeiten: Von März bis September am letzten Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei, eine freiwillige Spende ist willkommen.

Kontakt: Verein für Kultur und Heimatpflege e.V., Niederlaasphe, Frau Waltraud Schäfer, Tel. 02752-7824

Anreise:

Öffnungszeiten

Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr Jeden letzten Sonntag im Monat von März-September

Adresse

Industriemuseum Trafostation Amalienhütte
Auweg
57334 Bad Laasphe
Telefon +49 2752 7824
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