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Venetianerstollen

Der Venetianerstollen ist eine Erinnerung an die frühe Geschichte des Erzbergbaues in Ramsbeck. Er ist nicht begehbar. Der Eingang im Bastenberg ist jedoch sichtbar und beschildert. Auf eine bewegte Geschichte blickt das Bergwerk in Bestwig-Ramsbeck zurück. Und viele Legenden ranken sich darum.

So sollen im Venetianerstollen im Bastenberg, oberhalb von Ramsbeck Zwerge nach Gold und Silber gegraben haben. Kleine Männer aus dem weit entfernten Venedig sollen Erz zutage befördert haben, aus dem sie Gold schmolzen. Die so genannten 'Venetianer' gaben dem Stollen seinen Namen. Die Geschichte wird jetzt archäologisch untersucht - mit erstaunlichen Ergebnissen. Die Untersuchungen weisen darauf hin, dass seit dem 10. Jahrhundert im Venetianerstollen Bergbau betrieben wurde. Damit ist Bestwig eines der wenigen europäischen Gebiete, in denen zu dieser Zeit bereits Bergbau betrieben wurde.

Abgebaut wurde zwar kein Gold, wie es die Sage mitteilt, dafür aber silberhaltiger Bleiglanz und Kupfer. Ob es wohl sehr kleine Menschen gewesen sind, die den Abbau betrieben haben? Der Stollen hat einen sehr kleinen Querschnitt. Zum Teil ist er nur 60 bis 50 Zentimeter breit und 140 Zentimeter hoch. Silber wurde damals zur Herstellung von Münzen benutzt und war Währungsgrundlage.

Anreise:

Öffnungszeiten

frei zugänglich / immer geöffnet

Adresse

Venetianerstollen
Bastenberg
59909 Bestwig
Telefon 02904-712810 (Tourist-Info)
info@hennesee-sauerland.de
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