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LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall und Bergbaurundwanderweg Muttental

Im Naherholungsgebiet Wittener Muttental kann man 450 Jahre Bergbaugeschichte erleben. Über 30 Stationen zu Fuß oder mit der Museumsbahn informieren über den Ursprung des Bergbaus. Dazu zählen das LWL-Industriemuseum, der Besucherstollen, das Gruben- und Feldbahnmuseum sowie das ehemalige Bethaus der Bergleute.

Auch der Bergbaurundwanderweg im Muttental ist sehr empfehlenswert. Wer die waldreiche Idylle des ruhigen Seitentals der Ruhr durchstreift, nimmt als erstes "Natur pur" und extensiv genutzte Kulturlandschaft wahr: satte von Kühen beweidete Wiesen, durchzogen von einem Bach, der Mutte, und Mischwaldbereiche. Auf den zweiten Blick jedoch entdeckt man verschiedenste Hinweise auf den Ruhrbergbau, der hier vor 450 Jahren seinen Anfang nahm: Stollenmundlöcher, ein altes Fachwerkhaus - das einst Zechenbetriebsgebäude war - und vieles mehr. Über 30 Relikte aus der Zeit des frühen Bergbaus sind hier entlang eines 9 km langen Rundwegs zu sehen. Was man hier, wo die Kohle ganz nah der Oberfläche abgebaut werden konnte, sieht, sind also die Ursprünge des Ruhrgebiets. Und nicht zuletzt liegt hier auch die Wiege der Industriekultur.
Auf dem Museumsgelände der Zeche Nachtigall gibt es ein gastronomisches Angebot. Das Kaffee-Gärtchen 'Auf Nachtigall' bietet Museumsbesuchern, Wanderern und Radfahrern ein Angebot an hausgemachten Kuchen. Zusätzlich stehen Eintöpfe oder je nach Wetterlage Grillspezialitäten auf der Karte.

Anreise:

Adresse

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall Witten
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Telefon 02302-936640
Fax 02302-9366422
zeche-nachtigall@lwl.org
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