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Sehenswertes**

Ahe-Hammer

Der Ahe-Hammer zählt zu den schönsten technischen Kulturdenkmalen der Bundesrepubilk. Der Hammer wurde bereits 1562 erstgenannt. Bis zum Jahr 1945 wurde er von der Familie Brünninghaus betrieben. Hier wurde Osemundeisen hergestellt, aus dem anschließend Draht gezogen wurde. 1950 wurde sie bereits als museales Schaustück eingerichtet. Noch heute kann die gesamte Anlage betrieben werden - die beiden Hämmer werden über ein eigenes Wasserrad angetrieben, ein zweites Wasserrad dient der Winderzeugung an den Schmiedefeuern.

Anröchter Steinmuseum

Eine Steinbruchszene mit einem Dreibein und Flaschenzug zum Heben der Steinblöcke sowie eine originalgetreu errichtete Steinmetzhütte sind in einem Ausstellungsraum zu sehen. Zudem kann eine alte Schmiede besichtigt werden, die um 1900 in einem Steinbruch in Betrieb genommen wurde.

Ausstellung Hilla & Bernd Becher im Museum für Gegenwartskunst

Schwarz-Weiß-Fotografien von Fachwerkhäusern und IndustriebautenEine wichtiger Ausgangspunkt der programmatischen Arbeit des Museums für Gegenwartskunst in Siegen ist die Arbeit von Bernd und Hilla Becher, denn Bernd Becher ist in Siegen geboren und aufgewachsen. Hilla und Bernd Becher arbeiteten bis zum Tode von Bernd Becher als Fotografen. Das Künstlerpaar ist durch seine Schwarz-Weiß-Fotografien von Fachwerkhäusern und vor allem Industriebauten bekannt geworden.

Bakelitmuseum

Der erste Kunststoff hieß Bakelit, auch „Stoff der tausend Dinge“ genannt, wurde 1908 patentiert. Die Produkte von der Anfangszeit bis ca. 1960 werden in dem Museum in Kierspe ausgestellt und man entdeckt immer wieder interessante Dinge aus der früheren Zeit des Duroplastes.

Bergbaumuseum Siciliaschacht Meggen

Die Bergwerksanlagen in Lennestadt-Meggen wurden über 140 Jahre betrieben und gehörten lange zu den bedeutendsten Schwefelkies-, Zinkerz- und Schwerspatgruben der Welt. 1992 endete die Produktion wegen Erschöpfung der wirtschaftlich gewinnbaren Erzvorräte. Im Informationszentrum und in den alten Bergwerksanlagen informieren zahlreiche Exponate über die Bergbautechnik, die Aufbereitung des Erzes und die Verarbeitung zu Bleimetall, Zinkmetall und Schwefelsäure.

Besucherbergwerk Grube Christiane

Das Besucherbergwerk in Diemelsee-Adorf zeigt die 800-jährige Tradition des Erzbergbaus. Die 90-minütige Führung (1,2 km) wird durch ehemalige Kumpels geleitet, die den Besuchern anschaulich die Arbeitsbedingungen und –techniken der verschiedenen Jahrhunderte näher bringen. Die Temperatur unter Tage beträgt ganzjährig 9° Celsius.



Besucherbergwerk Kilianstollen

Das Besucherbergwerk ist nicht nur großartiges Kleinod für Mineralogen und Geologen, sondern die durch Aussinterung entstandenen farbenprächtigen Vererzungen bringen fast alle ins Schwärmen. Die Ablagerungen, sie verdanken ihr Dasein den Elementen Wasser und Kalk sowie dem eingelagerten Mineral, reichen vom tiefen Schwarz (Mangan) über klares Grün (Kupfer) bis zum leuchtenden Rot (Eisen) und strahlenden Weiß (Kalk).

Besucherbergwerk Reinhold-Forster-Erbstolln

Am Fuße des Eichertgebirges in Siegen-Eiserfeld liegt abseits der Verkehrsstraße in einem stillen Winkel ein altes Stollentor, auf dem in der Name eines berühmten Forschers und Geologen der Nachwelt erhalten geblieben ist. Der Stollen, der hier beginnt, wurde 1805 angeschlagen, um Eisenerze abzubauen und zu Tage zu fördern.

Burghof-Museum

Das Burghofmuseum befindet sich auf dem Gelände eines mittelalterlichen Ministerialensitzes. An diese Zeit erinnert noch das um 1180 erbaute “Romanische Haus”, das älteste noch existierende Wohnhaus zwischen Rhein und Weser. Das Museum zeigt die Entwicklung des Soester Raums von der Jungsteinzeit bis heute. Neben der frühmittelalterlichen Saline trug einst besonders die Metallverarbeitung zur Blüte der Hansestadt am Hellweg bei.

GeoFoyer Adorf

Geologie und Natur verstehen – Geschichte und Kultur erleben…

Grube Bindweide

Diese Besucherbergwerk hinterlässt Eindruck, denn eine Fahrt in die Unterwelt mit Rückfahrschein bekommt man schließlich nicht alle Tage. Das 1931 stillgelegte Bergwerk in Steinebach/Sieg ist eines der größten, bislang nicht abgebauten Erzvorkommen im südlichen Siegerländer-Wieder-Spateisensteinbezirk. 1986 wurde die Grube Bindweide als Besucherbergwerk eingerichtet. Wo einst 500 - 600 Bergleute dem Erz mit Schlägel und Eisen zu Leibe rückten, bietet sich heute Besuchern ein Erlebnis für alle Sinne.

Grünsandsteinmuseum Soest

Schon seit Jahrhunderten prägt der grüne Sandstein die Baukultur in der alten Hansestadt Soest und ist zu ihrem unverwechselbaren Markenzeichen geworden. Woher aber stammt das grüne Gestein und welche Rolle spielt es für die Stadt? Auf diese Fragen und mehr gibt das Grünsandstein-Museum interessierten Gästen umfassend Antwort. Die unter anderem mit Hilfe des Landes NRW restaurierte Fachwerkscheune beherbergt beispielsweise eine Steinsammlung und Fragmente nicht mehr vorhandener Gebäude aus dem Kreis Soest.

Gutsbrennerei Bimberg

Am Nordrand des Stadtgebietes von Iserlohn liegt im Ortsteil Drüpplingsen an exponierter Stelle über dem Ruhrtal das Gut Lenninghausen. Der Gutshof – seit 1811 im Besitz der Familie Bimberg – und die 1858 gegründete Kornbrennerei werden noch heute als Familienbetrieb geführt, wobei sich die technische Einrichtung der Brennerei und die Arbeitsabläufe dort kaum verändert haben. Deshalb steht auch die Brennerei als technisches Kulturdenkmal ebenso unter Denkmalschutz wie das repräsentative Gutshaus.

Historische Besteckfabrik Fleckenberg

Die Besteckfabrik Hesse ist eine vollständig eingerichtete Fabrik zur Herstellung von Bestecken. Von 1938 bis 1982 produzierte die Fa. Carl Hesse KG hochwertige Essbestecke und Vorlegegarnituren und seit 1990 wurde das Gebäude als Technisches Museum öffentlich zugänglich gemacht. Vom Rohstück bis zum Versand kann der gesamte Werdegang eines Besteckes nachvollzogen werden.

Industrie-Museum Ennepetal

Das im Aufbau befindliche Industrie-Museum Ennepetal ist in einem mehrgeschossigen Backsteingebäude aus dem Jahr 1890. Sehenswert ist die gußeiserne Stützenkonstruktion der einstigen Industriehallen. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Entwicklung der Gießereitechnik und das Formgebungsverfahren. Außerdem werden Werkzeugmaschinen des 19. und 20. Jh., zum Teil mit Transmissionsantrieb, in ihrer ursprünglichen Funktion gezeigt. Für Kinder und Jugendliche gibt es Gießerei-Vorführungen und Mitmach-Aktionen.

Kettenschmiede-Museum Fröndenberg

Sprühende Funken, das Klirren des Schmiedehammers, stampfende Maschinen und die Hitze des Feuers: In Deutschlands einzigem Kettenschmiedemuseum können Sie regionale Industriege­schichte mit allen Sinnen erleben.

Knochenmühle - Mühlhofe

Die Knochenmühle in Meinerzhagen-Mühlhofe hat Seltenheitswert: Sie ist das letzte in Westfalen erhaltene technische Kulturdenkmal ihrer Art und absolut sehenswert. Es handelt sich um eine etwa um 1837 erbaute, funktionsfähige, restaurierte Mühlenanlage mit Stampfwerk für tierische Knochen zur Düngerherstellung.

Krenzer Hammer / Werkzeugfabrik Krenzer

Die Anfänge des Krenzer Hammers waren 1878 in Gevelsberg. 1914 wurde er an der Peddenöde in Ennepetal als eine damals hochmoderne Firma angesiedelt. Der Krenzer Hammer ist eine Besonderheit unter den industriekulturellen Ausflugszielen, denn hier wird noch heute auf historischen Anlagen Werkzeug für verschiedene Berufsgruppen gefertigt. Einige Teile der Einrichtung (Transmission, Fallhämmer, Schleifmaschine), auf denen noch gearbeitet wird, sind noch aus der Anfangszeit.

Kulturbahnhof Kreuztal

Im Zuge der Sanierung des alten Kreuztaler Bahnhofes zum neuen "Kulturbahnhof" hat die Stadt Kreuztal im Jahr 2008 kulturelles Neuland betreten: die Bildende Kunst hat mit einem Ausstellungsbereich in der modern gestalteten Empfangshalle ein würdiges Domizil im öffentlichen Raum erhalten. Hier wird regionale und überregionale Kunst präsentiert. Im Dachgeschoss sind zwei Künstlerateliers. Auf dem Bahnhofsvorplatz werden Sie von einem imposanten "Kofferturm" empfangen.

KulturWERKwissen

Das KulturWERKwissen wurde 1937 als ehemalige Ausbildungs- und Reparaturwerkstatt des Weißblechswerks der späteren Hüttenwerke Siegerland AG erbaut. Dort wo früher Bleche gewalzt wurden, sind heute innovative und künstlerische Kräfte am Werk.

Kulturzentrum Dreslers Park

Das Ensemble aus Gelber und Weißer Villa, Remise, Kutscherhaus und Musikpavillon war früher Sitz der Kreuztaler Fabrikantenfamilie Dresler, Eigentümer des einstigen Kreuztaler Drahtwalzwerkes. Die Gebäude, zwischen 1865 und 1882 erbaut, gehören zu den herausragenden Villenbauten des 19. Jahrhunderts in Westfalen. Heute ist es als Bürger- und Kulturzentrum ein Ort für Information, Bildung, Freizeit und Kultur. Dreslers Park liegt mit einer Fläche von ca. 1,2 Hektar im Zentrum der Stadt Kreuztal.

Lehr- und Schaugießerei Kloster Bredelar

Das infolge der Säkularisation zum Industriestandort umgewandelte Kloster Bredelar wurde in den vergangenen 200 Jahren überwiegend als Eisengießerei genutzt. Daran anknüpfend gründete sich im Dezember 2004 die "Lehr- und Schaugießerei Kloster Bredelar e.V.".

Märkische Museums-Eisenbahn - Sauerländer Kleinbahn

Die Märkische Museums-Eisenbahn hält die Erinnerung an eine wichtige, aber längst vergangene Epoche der Verkehrsgeschichte wach. Zu sehen und erleben sind die typischen Besonderheiten einer Schmalspurbahn mit originalgetreuen Zügen auf der 1000 mm Spur. Schmalspurbahnen haben einen wichtigen Beitrag als Zubringer und Verteiler zu den Hauptbahnen geleistet. Durch die frühen Anfänge der Industrialisierung gab es eine besondere Konzentration solcher Bahnen im westlichen Sauerland.

Mittelalterliche Bergbausiedlung Altenberg

Auf der Höhe zwischen den alten Bergmannsorten Littfeld und Müsen liegen Reste der verlassenen Bergbausiedlung Altenberg, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Bergbausiedlungen Europas. 1963 fand dort man Scherben und Metallteile und legte bei mehreren Grabungen zwischen 1970 und 1984 die Reste einer Siedlung aus dem 13. Jahrhundert frei.

Sammlung für Städtereinigung und Entsorgung

Zur Darstellung wird ein Bogen zwischen Gestern, Heute und Morgen geschlagen, da Städtereinigung und Entsorgung nicht aus dem Nichts kommen, sondern die Stadt als Lebensbereich des Menschen kontinuierlich begleitet haben und begleiten werden. Die Erkenntnisse der Vergangenheit für die Gestaltung der Zukunft nutzen - dafür wurde SASE gegründet.

Schaubergwerk Wodanstolln und Bergmannspfad

Der Wodanstolln ist einer von etwa 50 bekannten Stollenbergwerken in Neunkirchen-Salchendorf - er wurde 1732 angelegt. In dem 1,5 km langen Stollen, davon 600 m begehbar, wird die harte und gefährliche Arbeit der Bergleute dargestellt. Während der Führung erfährt man Interessantes über den Stollenvortrieb und den Erzabbau, von seinen Ursprüngen mit "Schlägel und Eisen" bis zur maschinellen Bohr-, Spreng- und Abraumtechnik.

Schieferschaubergwerk Raumland

Verschieferte Häuser gehören zu den Wahrzeichen Südwestfalens. Das Schieferschaubergwerk erinnert an die Vergangenheit des regionalen Schieferbergbaus. In Raumland wird dem Besucher die geologische Entstehung des Schiefers, aber auch der Abbau und die Weiterverarbeitung zu Dach- und Wandschiefer erklärt. Abgerundet wird der Besuch mit einer Wanderung auf dem Wittgensteiner Schieferpfad.

Schleiper Hammer

Das Hammerwerk befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Kierspe, im Schleipetal, rechts der Volme. Seine Anfänge liegen im Dunkeln. Es wird vermutet, dass in einem Sammelteich oberhalb des Hammers zunächst eine Schmelzhütte gestanden hat, in der Eisen erzeugt wurde. Diese Hütten waren der Ursprung der eisenverarbeitenden Industrie in Kierspe. Die erste Nachricht über den Schleiper Hammer stammt aus dem Jahre 1815: Die Brüder Schriever kauften den Betrieb und errichteten fünf Jahre später ganz in der Nähe ein Reidemeisterhaus.

Schmiedemuseum Bremecker Hammer

- Der Hammer bleibt wegen Sanierungsarbeiten auf nicht absehbare Zeit geschlossen -

Der Bremecker Hammer ist der letzte Zeuge eisengewerblicher Tätigkeit aus vorindustrieller Zeit im Bereich der Stadt Lüdenscheid. Seine Anfänge gehen in das Jahr 1753 zurück, doch seine heutige Form hat der Hammer etwa um 1880 erhalten. Der Bremecker Hammer ist heute ein eisengeschichtliches Museum mit Darstellungen unterschiedlicher Hammertechniken.

Schwerspatmuseum Dreislar

Schwerspatmuseum Dreislar - Faszination der Kristalle

Hier präsentiert sich ein Museum der besonderen Art. Geräusche, Bilder, Farben und Lichter ermöglichen das Eintauchen in den Bergbau und die Gesteinskunde. Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise zu den faszinierenden Kristallen aus der Unterwelt.

Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

Als das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss 1905 eröffnet wurde, hatten die Gebäude eine bewegte Geschichte vorzuweisen. Das bedeutendste weltliche Baudenkmal der Region ist 1259 das erste Mal urkundlich erwähnt, ist jedoch sicherlich älter. Der Steinbau (Bischofshaus), von 1224 an für fast 200 Jahre im Besitz des Erzbischofs von Köln als Miteigentümer von Stadt und Burg, steht neben dem Fachwerkbau (Grafenhaus) der Anlage. Ständige Residenz der Grafen von Nassau-Siegen wurde die Burg erst 1607.

Stahlbergmuseum Müsen

Unter den zahlreichen Gruben im nördlichen Siegerland wurde neben den Gruben Brüche, Wildermann, Altenberg, Heinrichssegen und Viktoria die Grube Stahlberg wegen ihres mächtigen Eisenerzganges besonders bekannt. Seit dem 14. Jh. bot der Stahlberg nahezu ohne Unterbrechung einen Arbeitsplatz für Generationen von Bergleuten. Als zeitweise größte Grube der Region waren auch viele Handwerker und Fuhrleute beschäftigt.

Südwestfälisches EisenbahnMuseum Siegen

Einst arbeiteten rund 4.000 Personen am Eisenbahnstandort Siegen, um die ortsansässige Industrie mit Rohstoffen zu versorgen und deren Güter in alle Welt zu transportieren. 1861 war die neue Ruhr-Sieg-Strecke eingeweiht worden mit dem Ziel, die Kohle aus dem Ruhrgebiet günstiger und schneller zur Verhüttung ins Siegerland transportieren zu können.

Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen

Auf über 2.500 qm wird alles über Schiefer und Gesteine, Volks- und Heimatkunde mit den Tieren des Waldes und viel Anschauliches zu früheren Lebens- und Arbeitsweisen sowie das Wirtschaftsleben im Sauerland präsentiert. Zu sehen sind auch eine Druckwerkstatt, Textil- und Flachsabteilung, eine Buchbinderei und alte Strickmaschinen mit Vorführungen. In der 'Südwestfälichen Galerie' ist Kunst der Region aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit Sammlungen von Eugen Senge-Platten, Hinrich Grauenhorst, Paul Hermann Schödder, Carl Siebert und vielen anderen ausgestellt. Regelmäßig gibt es in den Räumen des Museums Wechselausstellungen zu unterschiedlichsten Themenbereichen. Die kleinen Gäste können mit Hilfe einer Anleitung zum Museumsentdecker werden.

Orte der Industriegeschichte
Erlebniskarte Südwestfalen
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