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LWL-Freilichtmuseum Hagen - Industriegeschichte lebendig erleben

Das Hagener Freilichtmuseum ist lebendig und steckt voller Überraschungen. Besondere Angebote machen das Mäckingerbachtal für Kinder und Jugendliche zu einem unvergesslichen Tag.

FunkenWEB

Nahrungs- und Genussmittel

Der Ölschläger
(Primarstufe ab Klasse 4, Sek. I)
Die Herstellung von Speiseöl war früher ein aufwendiger und anstrengender Prozess, wie in der historischen Ölmühle zu sehen ist. Nach der Besichtigung des Gebäudes und seiner technischen Einrichtung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst als „Ölschläger“ betätigen. Eine kleine Ölprobe, allerdings nicht zum Verzehr geeignet, kann mitgenommen werden. 

Der Wind, der Wind
(Vorschule, Primarstufe, Sek. I)
Getreide gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln des Menschen. Wie man mit Hilfe der natürlichen Energiequelle Wind Mehl herstellen kann, ist in der alten Windmühle zu sehen. Außerdem lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Getreidesorten kennen. Sie können sich auch selbst als Müller versuchen und ihr Mehl mit nach Hause nehmen. Es ist allerdings nicht zum Verzehr gedacht.

Mehl und Dampf
(Vorschule, Primarstufe, Sek. I)
Wie kann mit einer Dampfmaschine Mehl hergestellt werden? Zuerst wird die Dampfmahlmühle erkundet, danach das Prinzip anhand eines Modells erklärt. Anschließend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Getreide auf einem Mühlstein mahlen. Selbstverständlich kann das Mehl anschließend mitgenommen werden. Zum Verzehr ist es allerdings nicht geeignet.

Kaffee
(Primarstufe ab Klasse 2, Sek. I, Sek. II, Erwachsene)
Früher war Kaffee ein teurer Luxusartikel. Daher wurden Alternativen gesucht und billigerer „Ersatzkaffee“ aus Gerstenmalz (Muckefuck) geröstet. Heute gehört Bohnenkaffee zu den wichtigsten Welthandelsprodukten. Der Konsum ist alltäglich geworden. Im Kolonialwarenhandel und in der Kaffeerösterei werden die historischen und sozialen Zusammenhänge des Themas besprochen. Im Anschluss kann „Muckefuck“ selbst geröstet und natürlich auch probiert werden.

Druck und Papier

Das Forscherlabor in der Ausstellung „Papier und Umwelt“
(Sek. I, Sek. II, Berufsschulen, Jugendgruppen, Erwachsene)
Wo kommen die Rohstoffe für Papier eigentlich her? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das faszinierende Thema „Papier und Pappe“ gibt das neue Forscherlabor „Papier, Fasern und Experimente“.
Was passiert, wenn das Papier und die Pappe gebraucht worden sind? Wie können sie wieder verwertet werden?
Auch diese Fragen werden im Forscherlabor beantwortet.

Druckerei
(Schüler ab Klasse 3, Sek. I und II, Erwachsene)
Mit der Erfindung Johannes Gutenbergs, dem Buchdruck mit beweglichen Lettern, begann im 15. Jahrhundert eine Medienrevolution. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Herstellung von Druckschriften handwerklich geprägt. Wie in einer historischen Offizin (Druckwerkstatt) gearbeitet wurde, ist in der Buchdruckerei hautnah zu erleben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen und drucken selber Texte. Die fertigen Drucke können sie mitnehmen. Wichtiger Hinweis: Die Farbe trocknet erst nach etwa zehn Stunden.

Papiermühle
(Vorschule, Primarstufe, Sek. I, Sek. II, Erwachsene)
Papier wächst nicht im Wald. Woraus es besteht, wie es hergestellt wird und wiederverwertet werden kann, sind die Themen des museumspädagogischen Programms in der Papiermühle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch selbst Papierbögen schöpfen und anschließend mit nach Hause nehmen.

Metall

Zwei Eisen im Feuer
(Primarstufe ab Klasse 3, Sekundarstufe I)
Bis in das 18. Jahrhundert waren handgeschmiedete Nägel weit verbreitet. Auf den kleinen Blockambossen der Nagelschmieden konnten geschickte Handwerker an einem Tag (12 Arbeitsstunden!) bis zu 2500 kleine Schuh- bzw. 600 Brettnägel herstellen. Auch Kinder mussten in den Nebenerwerbsbetrieben mitarbeiten. Wie aus einem Stück Draht ein Nägel hergestellt wurden, ist in der Nagelschmiede zu sehen. Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst Hand anlegen und einen Nagel schmieden. Zur Erinnerung der handwerklichen Arbeit kann das Ergebnis mitgenommen werden.Alles aus einem Guss
(Primarstufe, Sek. I., Sek. II, Erwachsene)
Das Iserlohner Messinggewerbe war berühmt für seine Produkte. Die heute im Hagener Freilichtmuseum befindliche Gelbgießerei war einer der vielen Betriebe der Region. Nach dem Rundgang durch das Gebäude und der Besichtigung der Werkstatteinrichtung können selbst Formen hergestellt und abgegossen werden. Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird mit Zinn gegossen.

Mühlentechnik und Energie

Der Wind, der Wind...
(Vorschule, Primarstufe, Sek. I)
Wind wird als natürliche Energiequelle schon lange genutzt. Ein anschauliches Beispiel ist die alte Windmühle. Technik und Kraftübertragung werden schnell nachvollziehbar. Außerdem lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Getreidesorten kennen und wie daraus Mehl hergestellt wird. Sie können sich auch selbst als Müller versuchen und ihr Mehl mit nach Hause nehmen. Es ist allerdings nicht zum Verzehr geeignet.

Mehl und Dampf
(Vorschule, Primarstufe, Sek. I)
Wie kann mit einer Dampfmaschine Mehl hergestellt werden? Nach der Erkundung der Dampfmahlmühle wird das Prinzip anhand eines Modells erklärt. Danach können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Getreide auf einem Mühlstein mahlen. Selbstverständlich kann das Mehl anschließend mitgenommen werden. Zum Verzehr ist es allerdings nicht geeignet.

Fasern und Textil

Schnurgeradeaus
(Primarstufe, Sek. I)
Die Seilherstellung ist eine alte Handwerkstechnik, die schon bei den Ägyptern ausgeübt wurde. Innerhalb des Programms lernen die Schülerinnen und Schüler den Arbeitsplatz und die Werkzeuge des Seilers sowie die Rohstoffe kennen. Im Programmverlauf wird auch ein Seil hergestellt.

Blaumachen als Beruf
(Primarstufe ab Klasse 3, Sek. I, Sek. II, Erwachsene)
In der Blaudruckwerkstatt kann man nicht nur die Geschichte und Technik der Textilveredlung durch Färben und Druck kennen lernen, sondern auch selbst Hand anlegen – zum Beispiel beim Reservedruckverfahren. Dabei wird mit einer Model ein Reservierungsmittel in einem beliebigen Muster auf weißen Stoff gedruckt. Färbt man den Stoff ein, bleibt das Muster dann als weißes Ornament sichtbar.
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, auf Halbleinen zu drucken und mit naturidentischem Indigo zu färben.

Informationen und Anmeldung über das LWL Freilichtmuseum Hagen

Ausgewählte Veranstaltungstipps