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Giershagener Bergbauspuren

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Giershagen Startpunkt




Ehemalige Kupfergruben im Buchholz




Schachtpinge am Arnstein




Stollenmund Grube Reinhard

Kategorie

Themenweg

Länge

18km

Zeit

5:41 Std.

Aufstieg

449m

Abstieg

427m

Altitude (Minimum)

278m

Altitude (Maximum)

439m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A J J A S O N D

Zusätzliche Informationen

http://www.bergbauspuren.de/
 

Sie sind auf dem richtigen Weg, auf den Spuren, die Giershagener Bergleute in den vergangenen 1000 Jahren beim Abbau von Eisen, Kupfer, Cölestin, Marmor und Schiefer in der Landschaft bei Giershagen hinterlassen haben.

Die Wanderung auf den Spuren der Giershagener Bergleute ist ein Weg für Entdecker. Finden Sie die Stellen, wo nach Erzen gegraben wurde. Entdecken Sie die Überreste ehemaliger Gruben. Erfahren Sie etwas über die schwere Arbeit der Bergleute und ihre Abbaumethoden. Versetzen Sie sich in die unterirdische Welt der Grubengebäude. Wandern Sie entlang der Transportwege des Erzes. Lernen Sie, in unscheinbaren Unregelmäßigkeiten der Oberfläche oder der Vegetation die Hinterlassenschaften bergbaulicher Aktivitäten zu sehen. Machen Sie einen Ausflug in die Erdgeschichte und sehen Sie, wie das Erz und die Gesteine um Giershagen entstanden sind. Erfahren Sie auch Wissenswertes über den größten Barockbildhauer Westfalens und den Brauch der Pferdeprozession.

Informationen

Startpunkt

Der Rundweg startet am Kirchplatz in der Dorfmitte von Giershagen.

Wegbeschreibung

Der 18 km lange Weg kann in 2 Abschnitten begangen werden und führt an mehreren Grubenfeldern und geologischen Aufschlüssen vorbei. Auch kulturhistorisch Bedeutsames, das am Wegesrand zu sehen ist, wird thematisch mit einbezogen. Es wird empfohlen, den Weg in Richtung der Reihenfolge der Stationen 1 - 36 zu gehen, da die Informationen auf den Tafeln aufeinander aufbauen. Die Südroute (Stationen 1-18) führt über den Adorfer Weg zum größten und bedeutendsten mittelalterlichen Giershagener Bergbaurevier im Eckefeld, von dort zum Wartersberg und in den Arnsgrund zu zwei imposanten Aufschlüssen (Kalk und Diabas). Vorbei am ältesten Bergrevier am Arnstein geht es entlang einer alten Lorenbahntrasse zu einem Bremsberg und von dort zu dem mittelalterlichen Pingenzug im Schmalental. Durch den Hüttenberg gelangt man über den Judenpfad zum Rennebusch und zurück ins Dorf. Die Nordroute (Stationen 18-36) führt von der Dorfmitte vorbei an Schule und Kindergarten über das Rennefeld zur Grube Lülingshohl im Eselstall. Vorbei am Diabassteinbruch und Klingelschacht geht es weiter durch die Eschenseite zur Diemelfurt. Entlang der Diemel gelangt man zur Freizeitanlage an der Grube Reinhard. Hier kreuzt der Weg den Fluß und führt über die Trasse der alten Grubenbahn längs der anderen Diemelseite bis zur Diemelbrücke. Von dort geht es am Klusknapp vorbei zur Kluskirche und weiter zu einer ehemaligen Schiefergrube am Rotenberg. Vorbei am Pferdefriedhof gelangt man über das Gedenrath in das Kupferabbaugebiet im Buchholz und wieder zurück zum Kirchplatz. MarkierungDer Rundwanderweg ist mit dem Bergbauzeichen „Schlägel und Eisen” weiß auf rotbraunem Grund (Eisenerzfarbe) mit weißem „G” für „Giershagen” gekennzeichnet. An Wegekreuzungen oder abzweigenden Wegen sind besondere Zeichen mit Richtungspfeilen angebracht. Besondere Hinweiszeichen deuten auf interessante Dinge, die es selbst zu entdecken gilt. Streckenhinweise Der Weg führt über Feld- und Forstwege. An einigen Stellen sind schmale Naturpfade angelegt. Der Weg ist für Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Das Befahren mit Fahrrädern ist in weiten Teilen nicht möglich. Das Befahren mit  Mountain-Bikes ist nicht gestattet, da Privatgrundstücke genutzt werden, deren Befahren verboten ist.