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Buschey-Friedhof Hagen

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Grabmal Fam Carl August Fischer nach dem Entwurf Bert Nienhuis




Buschey Friedhof Hagen. Grabmal Ehepaar Osthaus, gestaltet von Georg Minne




Buschey Friedhof Hagen Gruftkapelle Familien Voswinkel und Dahlenkamp 1811




Gruft Familie Millhoff um 1904




Buschey Friedhof Hagen Grabstein Fam. Hermann Putsch




Buschey Friedhof Hagen Gedenkstein für August Kuth, gestaltet von JLM Lauweriks




Buschey Friedhof Hagen Gruft der Familie Alexander Post




Buschey Friedhof Hagen Gruft Fam. Eduard Elbers um 1910




Buschey Friedhof Hagen




Buschey Friedhof Hagen Stahlarbeiter auf Grabstelle der Fam. Pouplier 1937




Buschey Friedhof Hagen




Buschey Friedhof Hagen

Adresse

Buschey-Friedhof Hagen

Grünstraße 2

58095 Hagen Wehringhausen

Telefon: 02331 34848-0

info@friedhof-remberg-buschey.de

Homepage

Links

Wikipedia

Frei zugänglich / immer geöffnet

Fährt man in Hagen den Bergischen Ring entlang, fällt fast an seiner höchsten Stelle am Berghang eine alte Mauer aus Ziegelstein auf. Dahinter viel Grün und alter Baumbestand. Die Neugierde ist geweckt. Ein altes Tor, fast immer verschlossen. Wenn dann der Eingang zu diesem Grün gefunden ist, steht man auf dem Buscheyfriedhof. Und staunt.

Ein immer noch genutzter Friedhof mitten in der Stadt. Viele alte imposante Denkmäler, auch von kunsthistorischer Bedeutung. Und dann die Namen, viele davon doch schon irgendwann und irgendwo gehört. Es finden sich die Namen aus bekannten Familien, aber auch die Grabstätten von ehemaligen Kollegen, Bekannten, Nachbarn oder auch Verwandten. Ein belebter Ort in Gebrauch, der 200 Stadtgeschichte mit ihrer kunst- und sozialhistorischen Entwicklung widerspiegelt.

Der Friedhof wurde 1810 eingeweiht als Gemeinschaftsfriedhof der lutherischen, reformierten und katholischen Kirchengemeinden von Hagen außerhalb des Stadtgebietes, in einem unbewohnten Gebiet, in der Gemeinde Wehringhausen. Ein frühes Beispiel für Ökumene. Der Friedhof war die Begräbnisstätte für die Verstorbenen aus der Stadt Hagen und den umliegenden Bauernschaften Delstern, Eilpe, Eppenhausen und Wehringhausen. Er ersetzte den Friedhof um die Johanneskirche, der aus hygienischen Gründen und obrigkeitlichen Zwang aufgegeben werden musste.

Bedeutende Hagener Persönlichkeiten und Unternehmerfamilien wie Harkort, Elbers, Funcke oder Osthaus haben hier ihre sehr kunstvoll ausgestalteten Grabstätten, die Grabsteine und Grabmonumente wurden teilweise von namenhaften Bildhauern und Architekten angefertigt. So hat dato zum Beispiel Georg Minne mit der künstlerischen Ausgestaltung der Grabmäler der Familienangehörigen von Karl Ernst Osthaus eine Zäsur in der Friedhofs- und Grabgestaltung gesetzt.
(Text: Marita Völmicke)

Führungen über den Buschey-Friedhof bietet das Osthaus Museum Hagen an: http://www.osthausmuseum.de/web/de/keom/aktuell/fuehrungen/einzelnefuehrungen5.html

Der Buschey-Friedhof ist auch Teil der Themenroute 09 "Industriekultur an Volme und Ennepe" der Route Industriekultur: http://www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/09-industriekultur-an-volme-und-ennepe/buschey-friedhof.html

Literaturtipp: Elisabeth May: Der Buschey-Friedhof – Gegen das Vergessen: Eine kulturgeschichtliche Betrachtung. Ardenku-Verlag, Hagen 2010