Drahthandelsweg – Von Iserlohn nach Altena (Nördlicher Teil)

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Auf diesem Teil des Drahthandelswegs findet der Wanderer entlang der 14 Kilometer langen Strecke viele sehenswerte Orte wie den Danzturm und eine wunderschöne Natur mit Wiesen, Feldern und herrlichen Panoramablicken. Am Wegesrand sind immer wieder Hinweistafeln zu finden, die über die Geschichte des Drahtes oder über die besonderen Orte informieren. Und natürlich ist der Weg an allen Wegkreuzungen mit dem markanten D auf schwarzem Grund gekennzeichnet, das Sie sicher zum Ziel führt.




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Startpunkt der Tour:

Stadtbahnhof Iserlohn

Zielpunkt der Tour:

Bahnhof Altena

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • Einkehrmöglichkeit

Kategorie

Themenweg

Länge

14.1 km

Zeit

4:12 Std.

Aufstieg

435 m

Abstieg

516 m

Niedrigster Punkt

157 m

Höchster Punkt

479 m

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Landschaft

Empfohlene Jahreszeiten

J F M A M J J A S O N D

Informationen

Wegbeschreibung

Der Start der Wanderung ist, wie auch in Altena oder Lüdenscheid, der Stadtbahnhof in Iserlohn.Über den Kreisverkehr geht es bergauf in die Bethanienallee. Diese mündet in eine unbefestigte Straße, die in ein kleines Waldstück und in Richtung Rupenteich führt. Hier gehen Sie rechts am Ufer des Teichs entlang und biegen dann scharf rechts ab, bevor Sie nach weiteren rund 150m scharf links abknicken und einen steilen Berg linkerhand der FH Südwestfalen hinauf wandern. Der Weg führt Sie oberhalb der Fachhochschule entlang, wo Sie rechts und nach rund 30m sofort wieder links in ein Waldstück einbiegen. Von nun an schlängelt sich der Weg leicht bergan zum Danzturm, dem Wahrzeichen Iserlohns, hinauf. Von hier oben aus hat man nicht nur einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt, auch für den kleinen Hunger oder eine kurze Kaffeepause kann das dort ansässige Restaurant genutzt werden.Übrigens: Wussten Sie, dass hier auch die ehemalige Telegrafenstation Berlin-Koblenz stationiert war?Gut gestärkt geht es weiter auf der Wanderung. Sie umrunden den Danzturm auf der linken Seite und gehen hinter dem Turm nach rechts in ein kleines Waldstück. Nach rund 400 Metern gehen Sie rechterhand ein paar Treppen hinunter, überqueren die Asphaltstraße und laufen steil bergab zum "Schmelzplatz", den Sie geradeaus überqueren.Tipp: Begeisterte Mountainbike-Fahrer finden hier übrigens den Einstieg zu den "Eisenwald-Trails"! Also, Wanderschuhe gegen das Mountainbike wechseln und einfach mal ausprobieren! Nun ist Kondition gefragt. Nach einem kurzen, aber umso steileren Anstieg biegen Sie an der Weggabelung nach links. Sie folgen dem Weg bis zum nächsten Abzweig, von dem Sie einen schönen Blick auf das Literaturhotel haben, und biegen dann nach rechts ab. Von hier aus verläuft der Drahthandelsweg übrigens auf gleichem Weg mit dem Auferstehungsweg, dessen Beschilderung immer wieder spirituelle Impulse auf der Wanderung liefert. Nach rund 600 Metern gabelt sich der Weg am Markierungspunkt "Eisenerz". Sie wandern weiter geradeaus und haben von nun an einen herrlichen Ausblick auf das Grünertal, das sich unter Ihnen erstreckt. Nach rund 1,5 Kilometern erreichen Sie das Asbecker Plätzchen.Tipp: Wer nun eine Pause braucht, der läuft einen kleinen Umweg von rund 300 Metern und folgt dem Weg nach links zum Forsthaus Löhen. Das urige alte Forsthaus verspricht eine zünftige und zugleich ruhige Rast inmitten der Natur.Die Route führt Sie weiter geradeaus über die Asphaltstraße in Richtung Kesbern. Kurz vor der Hauptstraße knickt der Weg an einem roten Holzhaus nach rechts in den Wald ab. Von hier aus geht es zunächst stetig bergan. Nach etwa einem Kilometer, direkt hinter der Weihnachtsbaum-Schonung, biegen Sie nach links ab. Nach wenigen Metern eröffnet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf die Weiten Kesberns. Sie folgen dem Weg bis in die Ortschaft, wo sie der Asphaltstraße nach rechts folgen.Tipp: Pause gefällig? Dann gehen Sie nach 50 Metern an der Weggabelung Kellerstraße / Sturmweg nach links runter in die Ortschaft Kesbern. Hier führt Sie der Weg zur Gaststätte Daute. Bei gut bürgerlicher Kost können Sie sich hier für den Rest der Strecke stärken.Auf der Anhöhe des Sturmwegs haben Sie einen phantastischen Panoramablick und können von dort aus sogar schon Ihr nächstes Etappenziel, den Hegenscheid, erspähen. Sie folgen dem Sturmweg steil bergab, rechterhand am Friedhof vorbei bis zur Gabelung an der Grüner Talstraße. Hier ist Vorsicht geboten, dann hier ist die Hauptstraße zu queren, die nach rund 300m geradeaus (linkerhand der Siepenbach, rechts die Feuerwehr) in der ersten scharfen Kurve geradeaus in die Straße "Im Roland" mündet. Nach dem Wohnhaus halten Sie sich rechts.Tipp: Sie wollen sich vor dem nächsten steilen Aufstieg nochmal stärken? Dann laufen Sie am Markierungszeichen "Zur Hansezeit" einfach noch 150 Meter gerade aus, wo Sie im "Hotel Restaurant Zur Mühle" direkt am Mühlenrad rasten und hervorragend speisen können. Jetzt ist wieder Kondition gefragt. "Der Roland" führt auf geschottertem Untergrund und stets bergauf auf den Hegenscheid. Vorbei an Hochlandrindern erwartet Sie oben angekommen, eine traumhafte Aussicht, die für alle Mühen bisher entschädigt. Der Blick reicht von hier bis in die Nachbargemeinde Ihmert und ebenso bis nach Altena und Werdohl.Der Weg trifft auf die Hegenscheider Straße. Hier orientieren Sie sich links in Richtung Flugplatz. Nach rund 150 Metern gabelt sich der Weg auf der rechten Seite. Sie biegen die zweite Einmündung, direkt nach der Zufahrt zum Dorf, zwischen den beiden Pferdekoppeln auf den Schotterweg talwärts in Richtung Altena ein.Tipp: Sie wollen noch einen Moment die Aussicht genießen, die Kunst des Fliegens beobachten und Pause machen? Dann kehren Sie in der "Gaststätte zum Windsack" direkt am Flugplatz ein. Auf der bunten Karte findet sich für jeden eine stärkende Mahlzeit!Folgen Sie den Markierungszeichen auf kleinen Trampelpfaden, so gelangen Sie schließlich zum „Toten Mann“, einem Bergrücken, an dem bis zum 17. Jahrhundert Eisenerz abgebaut wurde. Vorbei an einer alten Landwehr, die als Stadtgrenze zwischen Altena und Iserlohn diente, führt Sie der Drahthandelsweg zu einer Straßengabelung. Biegen Sie hier rechts ab und halten Sie sich bei der nächsten Kreuzung ebenfalls rechts.Durch das Gehegde erreichen Sie schließlich eine weitere Weggabelung. Auch hier wandern Sie nach rechts und folgen der Route über den Gehegden Weg. Sie kommen schließlich an einem Friedhof vorbei und erreichen die Iserlohner Straße.Der steile Abstieg hinab ins Lennetal fordert Durchhaltevermögen und erinnert Sie daran, dass die Handwerker und Arbeiter früherer Zeiten, diesen Weg mit einer 30 Kilo schweren Drahtrolle auf dem Rücken bewältigen mussten.Im Lennetal (wurde vorher schon aufgegriffen: Abstieg ins Lennetal) angekommen, führt die Route durch das „Iserlohner Tor“ zur Fritz-Berg Brücke.Tipp: Wenn Sie sich von der anstrengenden Wanderung stärken wollen, lohnt sich ein Abstecher nach links in die Altenaer Fußgängerzone. Hier warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten auf Sie.Gut gestärkt überqueren Sie die Lenne über die Fritz-Berg Brücke. Von hier aus erwartet Sie ein toller Blick auf die Burg Altena, eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. Nehmen Sie am Ende der Brücke die Treppen hinab und halten Sie sich rechts. Nach etwa 50 m erreichen Sie den Altenaer Bahnhof.

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk und Wanderstöcke (insbesondere im Herbst und Winter) von Vorteil!

Sicherheitshinweise

Nicht für Touren mit dem Kinderwagen geeignet!