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Frieda und Franz Dachs

Zwei ziemliche Frechdachse

Frieda und Franz Dachs gehören zu der Art Zwillinge, wie sie verschiedener nicht sein können und das nicht nur deshalb, weil sie Junge und Mädchen sind. Vor allem aber sollte man sich von dem knuddeligen und harmlosen Äußeren der beiden nicht täuschen lassen.





Franz-Frieda_Portraet Zeichnung Gerhard Kania.jpg

Franz macht der Bezeichnung „Frechdachs“ alle Ehre, denn er so niedlich wie er aussieht so frech ist er auch. Und je lieber er dreinblickt desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er was ausgefressen hat. Franz ist am liebsten unterwegs und geht seiner Lieblingsbeschäftigung „Abenteuer erleben“ nach. Wenn er nicht gerade seiner Zweit-Lieblingsbeschäftigung, nämlich dem Fressen, frönt. Beide Hobbys widersprechen sich eigentlich nicht, kommen sich aber bisweilen ins Gehecke. Das Regenwürmerzüchten gehört übrigens auch zu seinen Freizeitvergnügen, aber bislang ist es bei dem einen Exemplar geblieben, das Franz in einer Blechdose beherbergt.

Frieda ist der gebildeste Dachs der Familie – nach dem Großvater natürlich. Ihr Lieblingsort ist die alte Bibliothek im Dachsbau, eine Wohnkammer, die vollgestopft ist mit allen möglichen Papieren, die von Generationen von Dachsen aufgelesen und dort abgelegt worden sind. Vom vielen Studieren ist Frieda im doppelten Sinne sehr weitsichtig geworden. Sie trägt aber ihre Brille mit Fassung und zwar mit einer rosaroten! Rosarot ist Friedas Lieblingsfarbe, aber schon ein mancher hat sich von ihrem zuckersüßen Outfit täuschen lassen, denn eigentlich hat auch sie es faustdick hinter den Ohren.